
Drei Regisseurinnen sind die großen Gewinner beim Filmpreis. Dem deutschen Kino könnte das neue Perspektiven eröffnen.

Drei Regisseurinnen sind die großen Gewinner beim Filmpreis. Dem deutschen Kino könnte das neue Perspektiven eröffnen.

Die Regisseurinnen Anne Zohra Berrached, Maren Ade und Nicolette Krebitz sind für den Filmpreis nominiert. Ein Fachgespräch über das Filmen in Deutschland.

Sinnliche Bilder, die Sehgewohnheiten auf die Probe stellen: Angela Schanelec hat mit „Der traumhafte Weg“ einen wunderbar verrätselten Film über das Ende der Liebe gedreht.

Jonathan Demme schuf die Popikone Hannibal Lecter und drehte den ersten Hollywoodfilm über Aids.

Ein Fall für Nostalgiker: Jesus and Mary Chain spielen im Huxleys ein verdammt lautes Konzert.

Der Hollywoodstar Nicholson hatte sich schon aus dem Filmgeschäft zurückgezogen. Jetzt will er die Rolle des Toni Erdmann in einem Remake für den US-Markt spielen.

Politisch fragwürdig: Die Abschiebekomödie „Alles unter Kontrolle!“ von Philippe de Chauveron setzt auf groben Klamauk.

Deutscher Nachwuchs: Das Filmfestival Achtung Berlin eröffnet heute mit "German Mumblecore".

Nate Parkers kontroverses Sklavendrama „The Birth of a Nation“ wirkt bis in die amerikanische Gegenwart.

So kann man mit seinen Helden alt werden: „Fast and Furious 8“ ist Massenkunst in ihrer enthemmtesten Ausformung. Mit Stars wie Vin Diesel und Charlize Theron.

In der HBO-Serie „Big Little Lies“ greifen verzweifelte Hausfrauen durch. Eine Mischung aus Tragödie und Satire mit den Hollywood-Stars Nicole Kidman und Reese Witherspoon.

Der Horrorklassiker „Tanz der Teufel“ ist endlich legal zugänglich. Eine deutsche Zensurgeschichte.

Das deutsche Kino kreist immer noch um die eigene Vergangenheit. Es braucht Input von außen - von Künstlern wie der deutsch-kurdischen Regisseurin Soleen Yusef. „Haus ohne Dach“ läuft auf dem Arabischen Filmfestival Berlin.

Warren Beatty war der größte Hollywoodstar der siebziger Jahre, der Goldjunge der Klatschpresse, und ist bis heute ein überzeugter Liberaler. Eine Gratulation zum 80. Geburtstag.

Eine Heldenbiografie als Anti-Epos: James Grays kritischer Abenteuerfilm „Die versunkene Stadt Z“ erzählt die Geschichte des Entdeckers Percy Fawcett.

Schnörkelloses Genrekino: Das Monstermovie „Life“ verbindet Science-Fiction- und Horror-Motive.

Sharon Dodua Otoos Literatur lebt vom Wandeln zwischen zwei Welten. Letztes Jahr hat sie den Bachmann-Preis gewonnen. Jetzt ist ihre Debütnovelle erschienen. Eine Begegnung.

Heute wird der Deutsche Filmpreis verliehen. „Die Blumen von gestern“, eine krude und fragwürdige Komödie, liegt mit acht Nominierungen vorn.

Zart getupfte Farben: Der Oscar-nominierte Animationsfilm „Die rote Schildkröte“ atmet den Geist des Ghibli-Studios und hebt sich wohltuend von Disney und Co. ab.

Disney baut sein Geschäft mit der Nostalgie aus. Jetzt kommt "Die Schöne und das Biest" ins Kino – mit Schauspielern.

Meisterwerk: Der Oscar-Sieger „Moonlight“ erzählt mit ungewöhnlichen Bildern von der Identitätssuche eines jungen Afroamerikaners, der mit seinem Schwulsein ringt. Ein Film der Obama-Ära, der gleichzeitig ihr Ende markiert.

Eine Ukrainerin will in Deutschland einen Friseursalon eröffnen, doch ihr Lebenstraum wird zum Kampf. Regisseur Michael Koch hat mit „Marija“ ein leises, eindrucksvolles Spielfilmdebüt vorgelegt.

Nach zwölf Jahren ist King Kong zurück auf der Leinwand. Das Reboot verbindet Abenteuer-Kintopp mit Vietnam-Trauma - und wirkt seltsam aus der Zeit gefallen.

Regisseur Barry Jenkins im Gespräch über afroamerikanische Männlichkeitsvorstellungen, seine Kindheit in Florida und warum Schwarze im Kino niemals träumen.
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