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Berlin : Auf sehr französische Art

04.09.2002 00:00 UhrVon NAME

Senatsbaudirektor Stimmann besichtigte Botschaftsneubau am Pariser Platz und verteidigte Architektur

„Über Fassadenarchtitektur kann man streiten“, sagte Hans Stimmann gestern vor der fast bezugsfertigen französischen Botschaft am Pariser Platz. Der Senatsbaudirektor ließ gleich erkennen, dass er am umstrittenen Äußeren des Hauses nichts auszusetzen hat. Im Gegenteil: Die Botschaft habe sich geradezu beispielhaft und auf „sehr französische Art“ an den Gestaltungsrichtlinien für Neubauten am Pariser Platz orientiert. Das Bauwerk sei „kein abgefülltes Bürogebäude, keine nostalgische Replik“ wie andere und das einzige Haus, am Platz, das einen richtigen Garten habe.

Stimmann hatte gerade einen Rundgang durch die Botschaft absolviert, war von den mitunter großzügigen, weiten Räumen beeindruckt, die fast an ein Schloss erinnern, aber auch hochmodern wirken.

Die Rückseite des Hauses öffnet sich zu einem Garten, der mit Birken und Akazien bepflanzt ist, in dem sogar schon Pilze wachsen. Begleitet wurde Stimmann beim Rundgang vom franzözischen Botschafter Claude Martin und vom Architekten Christian de Portzamparc, der stolz sein Werk präsentierte. Beim Entwurf für die Botschaft an diesem wichtigen Platz Berlins habe er Lampenfieber gehabt, sagte der Architekt. Die Franzosen ließen diplomatisch durchblicken, dass sie Kritik am Äußeren des Hauses, wie sie beispielseise die Gesellschaft Historisches Berlin äußerte, etwas gekränkt hat. Bunkerhaft will die Botschaft nicht wirken, sondern freundlich und einladend. Stimmann erklärte, der steinerne Sockel entspreche wie in keinem anderen Haus am Platz den Vorgaben, die großen Fenster wirkten repräsentativ und erinnerten an die alte Palaisarchitektur.

Der große Empfangssaal ist nur hinter der unteren Fensterhälfte verborgen, hinter der oberen sind Büros und ganz oben wohnt der Botschafter. Die hohen Fenster sind leicht schräg gerichtet und weisen zum Brandenburger Tor. Sie durften nicht breiter sein als eine Tordurchfahrt. Und hinter den Fenstern werden bereits die Möbel gerückt, die ersten Botschaftsangehörigen sind eingezogen. In den nächsten Wochen beginnt dann der Umzug, die feierliche Eröffnung wird vermutlich im Januar gefeiert.

Nun bleibt nur noch eine Baulücke am Pariser Platz. Stimmann sagte, die Entwürfe für die US-Botschaft seien noch in der Überarbeitungsphase.C. v. L.

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