BER : Stromunfall auf Flughafenbaustelle – Imtech verwickelt

Wieder ist die Firma Imtech in einen Vorfall am BER verwickelt. Bei einem bislang nicht bekannt gewordenen Stromunfall erlitt ein Arbeiter Verbrennungen.

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Der neue Hauptstadtflughafen kommt nicht aus den Schlagzeilen.
Der neue Hauptstadtflughafen kommt nicht aus den Schlagzeilen.Foto: ODD ANDERSEN/AFP

Am BER hat es Ende Juni bei Elektroarbeiten einen bisher nicht bekannt gewordenen Unfall gegeben, in den die Firma Imtech verwickelt ist. Ein Mann zog sich durch einen Stromschlag Verbrennungen zu, etliche Teile der Anlage wurden beschädigt. Das verantwortliche Ingenieurbüro stellte wegen möglicher Auswirkungen auf die Sicherheit des Flugbetriebs "Gefahr im Verzug" fest und drohte Imtech an, "den Bauherren (zu) empfehlen, den Betrieb einzustellen". Das geht aus Briefen und Besprechungsprotokollen von Anfang Juli hervor, die dem Tagesspiegel vorliegen.

Das Ingenieurbüro beklagt unter anderem mangelnde Information seitens Imtech ("Baustellenbuschfunk") und ordnete an, "einen Maßnahmenplan zur Sicherstellung des Flugbetriebs der Start- und Landebahn Süd zu erarbeiten". Der Tüv wies darauf hin, dass es Auswirkungen gar nicht geben dürfe, da das Terminal noch nicht abgenommen ist. Eine Klärung werde "unverzüglich" erwartet. Die Ingenieure befürchten bei Überlastung des Trafos eine "Abschaltung", die für den Flugbetrieb relevant ist.

Die Flughafengesellschaft erklärte am Sonnabend, der Unfall habe keinerlei Auswirkungen auf den Flugbetrieb.

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