Eisiges Wetter : Berlin erlebt den kältesten März seit 130 Jahren

Rund zwei Millionen Touristen sind über Ostern zu Gast in Berlin - und müssen zittern. Denn der März war so kalt wie seit 130 Jahren nicht mehr. Auch in den nächsten Tagen ist kein Frühlingswetter in Sicht.

Eisiges Osterwetter in Berlin
Eisiges Osterwetter in BerlinFoto: dpa

Pünktlich zum Beginn der Sommerzeit hat es am Ostersonntag in vielen Teilen Deutschlands geschneit. In Berlin und ganz Oberbayern gab es am Morgen dichtes Schneetreiben, auch im Westen des Landes fiel etwas Neuschnee. In Norddeutschland hielt das kalte Winterwetter offenbar viele Menschen vom Besuch der traditionellen Osterfeuer ab. Am Hamburger Elbstrand, wo sich in früheren Jahren oft Zehntausende tummelten, versammelten sich nach Angaben der Feuerwehr dieses Mal nur rund 5000.

In Berlin waren die Kirchen am Ostersonntag gut besucht. Am Vormittag begann wie an den beiden Vortagen wieder der Ansturm auf die Museen. Etwa zwei Millionen Touristen sind über Ostern in der Stadt. Die Hauptstadt erlebte laut Deutschem Wetterdienst (DWD) den kältesten März seit 130 Jahren. Auch direkt nach Ostern ist nach Ansicht der Wetterexperten deutschlandweit kein Frühlingswetter in Sicht. (dpa)

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Schneegestöber vor dem Brandenburger Tor: Orkan "Xaver" hat der Hauptstadt die ersten Flocken gebracht. Haben Sie auch Schneefotos gemacht? Dann schicken Sie sie an leserbilder@tagesspiegel.de!Weitere Bilder anzeigen
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