• Internationale Gartenausstellung (IGA) in Berlin: 350.000 IGA-Tickets verkauft, aber Wetter macht Schau zu schaffen

Internationale Gartenausstellung (IGA) in Berlin : 350.000 IGA-Tickets verkauft, aber Wetter macht Schau zu schaffen

Das kühle Wetter bremste die IGA bisher aus. Nach der Kritik am Service und den hohen Preisen der Gastronomie versprechen die Veranstalter Besserung.

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Blütenträume unter der Seilbahn. Auf der IGA kann man einen wunderschönen Tag erleben.
Blütenträume unter der Seilbahn. Auf der IGA kann man einen wunderschönen Tag erleben.Foto: AFP

Nirgendwo in Berlin wird der Sommer so sehr herbeigesehnt wie in Marzahn. Einen Monat nach Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) hadern die Veranstalter mit dem bisher regnerischen Wetter. „Es macht uns mürbe“, sagte Geschäftsführerin Katharina Lohmann am Mittwoch dem Tagesspiegel.

Ob es auch wirtschaftlich trübe für die IGA aussieht, lässt sich derzeit schwerlich beurteilen. 350000 Tickets seien bisher verkauft worden, teilte Lohmann mit, nicht ganz ein Zehntel davon sind Dauerkarten. Darin eingeschlossen sind auch solche Tageskarten, die bereits für einen späteren Besuch erworben wurden, beispielsweise als Weihnachtsgeschenk.

Liegt der Publikumszuspruch unter den Erwartungen? Wie viele Besucher die Schau bisher gesehen haben, will Lohmann nicht sagen. Diese Zahlen werde man erst zum „Bergfest“ im Juli veröffentlichen. Nach Tagesspiegel-Informationen soll die Schau zumindest im April im eher niedrig angesetzten Soll gewesen sein.

Gut angelaufen ist das Umweltbildungsprogramm „IGA- Campus“: Täglich lernen 500 Kinder und Jugendliche beim Unterricht in der Natur. Kritik gibt es am Gastronomie-Service und an den Preisen fürs Essen und Trinken. 30 Minuten stand die Mutter von Tagesspiegel-Leserin Maya Kristin Schönfelder für einen Crêpe an. Eine Stunde im Restaurant warten musste Maike Rocker, um dann zu erfahren, „dass es noch mindestens eine Stunde dauern würde“. Geduld brauchte sie auch in der Schlange vor den Toiletten – weil niemand darauf hinwies, dass es ums Eck weitere WCs gab. Laut IGA-Chefin Lohmann wurde im Service bereits „nachgearbeitet“. Und die Preise verspricht sie zu prüfen: Im Café „Wolke Sieben“ steht das Paar Wiener Würstchen mit 5,90 Euro in der Karte – ohne Beilage.Ingo Salmen

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