Berlin : Kaum Blitzlicht für Sarah Jessica Parker

Foto: Reuters
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Diese Frau hat schon mal ihren Kopf verloren. Und dieser Mann auch. Gemeinsam ist es ihnen passiert, in „Mars Attacks!“, Tim Burtons Komödie von 1996 voll fieser Aliens und eben auch mit Sarah Jessica Parker als karrierebeflissener TV-Journalistin und Pierce Brosnan als Pfeife rauchendem Wissenschaftler. Eine tragische Beziehung der rollenden Köpfe, war es doch den Marsianern gelungen, diese vom Rumpf zu trennen und separat am Leben zu erhalten. Küsse hat das arg erschwert. Insofern haben es die Bostoner Manager Kate Reddy (Parker) und Jack Abelhammer (Brosnan) in „Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum“ schon einfacher: Die Köpfe bleiben dran. Ansonsten aber sind die Herausforderungen an eine vollbeschäftigte Mutter, Gattin, Businessfrau auch nicht ohne, zu regeln nur in kompliziertem Chaosmanagement, das ein charmanter Kollege ganz schön durcheinanderbringen kann. Der Film startet am 17. November, schon gestern aber war Sarah Jessica Parker in der Stadt, um ein wenig Werbung zu machen, was nicht perfekt gelungen ist. Neben Interviews war am Nachmittag ein Fototermin geplant, die üblichen Promifotografen waren rechtzeitig eingeladen, dann aber kurzfristig gebeten worden, eine gute Stunde früher zu erscheinen. In einem engen, stickigen Raum habe man sie endlos warten lassen, schimpften hinterher zwei der Betroffenen. Immer wieder seien sie vertröstet worden, bis es bis es allen reichte: Streik. Nahezu geschlossen verließ die Truppe den Raum, ließ sich nicht mehr erweichen zurückzukehren. Das Blitzlichtgewitter entfiel, und als die Dame, warum auch immer, zum ursprünglichen Termin, also mit mehr als einer Stunde Verspätung, doch noch im Raum auftauchte, blieb es bei spärlichem Geflacker. ac

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