Leseraktion Ihre Fragen an Klaus Wowereit

Wir treffen Klaus Wowereit zum Interview. Unsere Redakteure befragen den Regierenden Bürgermeister zu Berlins Problemen und Perspektiven, zu den Chancen der SPD im Wahljahr 2011 sowie zu seiner möglichen Herausforderin Renate Künast.

Arm ist Berlin auf jeden Fall noch, aber ist Berlin auch noch sexy? Welche Chancen hat die SPD bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im Herbst 2011? Was möchten Sie von Wowereit wissen? Stellen Sie hier Ihre Fragen! Unsere Redakteure Gerd Nowakowski und Atila Altun befragen Klaus Wowereit am Donnerstag, den 15. Juli. Schicken Sie uns bis Donnerstag, 8. Juli Ihre Fragen. Anschließend werden wir eine Auswahl mit ins Gespräch nehmen.

 

123 Kommentare

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    • von netzleser
    • 30.06.2010 13:26 Uhr
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    • (3 Stimmen)

    Fragen an Herrn Wowereit

    Hier kommen meine Fragen:
    1. Wird der Bau der U-Bahn-Linie U10 erfolgen und wenn ja, wann?
    1.a) Wird das Areal des (noch) Flughafens Tegel endlich an das U-Bahnnetz angeschlossen?
    2. Wird der Senat in Zukunft das Vorgehen gegen den Bildungsnotstand bei Kindern und Jugendlichen weiter ausbauen oder auf dem jetzigen Level belassen? Werden Schulen und Stadtbibliotheken besser ausgestattet?
    3. Ist die Landesbank Berlin aus dem gröbsten heraus und können sich ähnliche Probleme wie damals unter Diepgen wiederholen?
    4. Die Mehrzahl der Berliner wollen das Stadtschloss. Wird es mit historischer Fassade gebaut?
    5. Sehen Sie Frau Künast als würdige Nachfolgerin im Amt des Regierenden Bürgermeisters?
    • von Stratos
    • 30.06.2010 13:32 Uhr
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    • (3 Stimmen)

    Flughafen Tempelhof

    Sehr geehrter Herr Wowereit,

    warun haben Sie den Flughafen Tempelhof vorzeitig und ohne würdigem Nachnutzungskonzept geschlossen, obwohl eine termingerechte Eröffnung des BBI fraglich und der Flughafen Tegel nun überlastet ist?

    Sehen Sie die vorzeite Schliessung des Flughafen Tempelhof im Rückblick als Fehler ein?

    Sind Sie bereit, den Befürwortern des Flughafen Tempelhof die Hand zu reichen, um gemeisam eine würdige Nachnutzung zu finden?

    Ehrlich geschrieben: Ich glaube nicht, dass der TS ihn das fragt.
      • von eli_genf
      • 30.06.2010 14:24 Uhr
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      Antwort auf Stratos vom 30.06.2010 13:32 Uhr

      Ich schließe mich @Stratos vollinhaltlich an!

      Ich hoffe allerdings sehr, dass Herr Wowereit genau das gefragt wird.

      Zusätzlich würde ich aber noch gerne wissen wollen wie Herr Wowereit sich vorstellt die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland wieder an die allgemeine Luftfahrt anzuschließen und zwar inklusive der Möglichkeit zu Flügen nach IFR.

      Und wie er als Aufsichtsratsvorsitzende der Berliner Flughafengesellschaft die Bedeutung der Luftfracht in Berlin sieht? Wie er sich deren weitere Entwicklung vorstellt, besonders in Bezug auf das kommende Nachtflugverbot.

      Und warum alle Berliner Flughäfen insgesamt ein Frachtaufkommen erzielen, das nur 0,4% der Leistung von Leipzig/Halle entspricht – und nur etwa einem Promille der Leistung von Frankfurt?
      • von southcross
      • 30.06.2010 16:22 Uhr
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      • (6 Stimmen)
      Antwort auf eli_genf vom 30.06.2010 14:24 Uhr

      Fragen:

      1.) Wann kommt die neue Landesbibliothek?

      2.) Der Park Tempelhofer Feld braucht Bäume und Bänke.
      Wann ist damit zu rechnen?

      Und ganz praktisch und ginge ganz schnell:

      3.) Wann wird das Mahnmal zur Erinnerung an das "KZ-Columbiahaus" endlich umgesetzt, an den historischen Standort weg vom Straßenrand?

      Ich sehe keinen Grund, ihm diese Fragen nicht zu stellen.
      • von Salporin
      • 01.07.2010 11:45 Uhr
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      Antwort auf Stratos vom 30.06.2010 13:32 Uhr

      Wow,

      ich wusste garnicht das gerade sie so zufrieden mit Wowi und dem Senat sind, dass sie angesichts all der Probleme in dieser Stadt nur zu einem stillgelegten Flughafen befragen wollen. Solch ein Lob von ihnen an Rot-Rot, dass wir in berlin keine anderen Probleme haben.
      Im übrigen haben sich nicht nur Wowi sondern alle Berliner in einem Volksentscheid zu THF geäussert...mit bekanntem Ergebnis.
      • von Stratos
      • 01.07.2010 15:03 Uhr
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      Antwort auf Salporin vom 01.07.2010 11:45 Uhr

      Es gibt auch andere Probleme

      @salporin
      Sicherlich gibt es in Berlin auch andere Probleme, aber die können ja die anderen TS-Leser ansprechen. Im Übrigen sind die Zahlen des THF-Volksentscheides aus 2008 bekannt: 529 880 = 60,1 % für THF. Aber bitte, ich möchte hier keine erneute THF-Diskussion vom Zaun brechen. Hier geht es um Fragen an den Regierenden Bürgermeister.
      • von southcross
      • 02.07.2010 10:51 Uhr
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      • (3 Stimmen)
      Antwort auf Stratos vom 01.07.2010 15:03 Uhr

      Stratos

      529 880 = 60,1 % für THF


      Und weiter? Es reichte trotzdem nicht!
      Nachzulesen in den Regularien zum Volksentscheid.
      Im Detail waren es dann etwas mehr als 23 % und eine Mehrheit ist das nun mal echt nicht.
      • von pinke
      • 05.07.2010 01:58 Uhr
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      Antwort auf Stratos vom 01.07.2010 15:03 Uhr

      da

      scheint Berlin aber eine verdammt kleine Stadt zu sein! Oder hat sich mal wieder jemand verrechnet?
    • von aepfelundbirnen
    • 30.06.2010 13:37 Uhr
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    • (3 Stimmen)

    Finden Sie Ihre Amszeit gewinnbringend für Belin?

    a) Finden Sie Ihre Amszeit gewinnbringend für Belin? Wenn ja, warum?
    b) In Berlin, am Präsidentenort, wird inzwischen, trotz allen Forderungen, Zuwendungen & Förderungen, pro Kopf weniger erwirtschaftet, als im aufstrebenden Prag:

    Berlin: 24.900 EUR, Prag: 26.500 EUR.

    Währenddessen zieht Wien (44.000 EUR) als tatsächliche Drehscheibe Ost Richtung London (96.000 EUR) vorbei...

    (Zahlen Statistische Ämter, insbes. Eurostat 2007, s. sonst u.a. FTD, ORF)

    Was haben die anderen besser gemacht, als Berlin?
      • von Blaschnak
      • 01.07.2010 12:19 Uhr
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      Antwort auf aepfelundbirnen vom 30.06.2010 13:37 Uhr

      ganz einfach

      Alle von Ihnen genannten Städte sind unumstößliche Zentren in ihren Ländern. Während Berlin im Vergleich zu Hamburg, München, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Stuttgart,... im Bereich der wichtigen Wirtschaftszweige Banken, Versicherungen, Verlagswesen, politische und wissenschaftliche Zentren noch stark aufzuholen hat.
      Das ist auch ein wenig der deutschen Geschichte zu danken. Wir sind nun mal stark dezentralisiert und dann muss man damit nunmal leben. In Deutschland ist "Hauptstadt" halt nur ein Titel und nicht automatisch Verbunden mit der Verleihung zum "Zentrum der Macht".
      • von aepfelundbirnen
      • 04.07.2010 09:59 Uhr
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      Antwort auf Blaschnak vom 01.07.2010 12:19 Uhr

      Dann wird es Zeit...

      "In Deutschland ist "Hauptstadt" halt nur ein Titel und nicht automatisch Verbunden mit der Verleihung zum "Zentrum der Macht"": Dann wird es Zeit lieber Blaschnak, das man (Sie auch) das zu akzeptieren lernen und man anfängt darüber nachzudenken, wie man selbststark, also echtstark, selbstfinanziert, also nachhaltig frei leben kann. Finden Sie nicht auch? Dieses am Tropf hängen ist schöneres sterben: Schauen Sie, wie Wien und Prag blühen. Berlin hätte das auch verdient: Echte Eigenstärke, statt nur Behauptung. Ein gesundes Berlin mit ausgewogenem Selbstbewusstsein wär mir deutlich lieber, als der geborgte Istzustand: Berlin kann mehr, als Behauptungsstadt. Finden Sie nicht auch?
      • von Blaschnak
      • 04.07.2010 16:26 Uhr
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      Antwort auf aepfelundbirnen vom 04.07.2010 09:59 Uhr

      @aepfelundbirnen

      Och ich hab das schon lange verstanden. Aber nett dass Sie auch an die anderen appellieren...
      Berlin braucht ja auch nur seine Stärken konsequent weiter ausbauen. Es ist ja nicht so, dass es keine gibt. Wenn ich mir den Charité-Komplex anschaue mit der ganze Health- und Pharmabranche. Überhaupt hat Berlin (in Kombination mit dem direkten Umland) eigentlich wissenschaftlich ein recht starkes Standbein. Nur der Nachwuchs für den Bereich muss leider regelmäßig aus anderen Genenden angekarrt werden, während Belrin mit 14% Arbeitslosenquote zu kämpfen hat. Das Problem ist doch vor allem die mangelnde Ausbildung, die für die hier ansässigen Unternehmen und Einrichtungen einfach nicht hochqualifiziert genug ist. Berlin ist nunmal noch mehr Wissensgesellschaft als andere Regionen (bzw. sollte es sein). Das unterscheidet nämlich auch Berlin von Prag und Wien(!). Da ist sicher noch Potential auszuschöpfen.

      @TSP: Was nebenbei eine gute Frage an den OB wäre: Wie gedenken Sie die Absolventen der Hochschulen und Universitäten langfristig an die Stadt zu binden und somit Unternehmen mit hochinnovativen Produkten/Dienstleistungen in die Stadt zu holen, zu halten bzw. die Gründung dieser zu erleichtern?
      • von aepfelundbirnen
      • 06.07.2010 12:59 Uhr
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      Antwort auf Blaschnak vom 04.07.2010 16:26 Uhr

      Was tatsächlich eine ganz hervorragende Frage ist!

      @TSP: Was nebenbei eine gute Frage an den OB wäre: Wie gedenken Sie die Absolventen der Hochschulen und Universitäten langfristig an die Stadt zu binden und somit Unternehmen mit hochinnovativen Produkten/Dienstleistungen in die Stadt zu holen, zu halten bzw. die Gründung dieser zu erleichtern?


      @Blaschnak: Vielen Dank für diese (wichtige! weil) zukunftssichernde Frage.
      @TSP: Bitte stellen.
    • von Frontmotor
    • 30.06.2010 13:41 Uhr
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    Re-Industrialisierung

    Ich finde den Plan gut, Berlin zu re-industrialisieren. Denn Berlin braucht vor allem neue und gut bezahlte Arbeitsplätze.

    Welche Maßnahmen plant der Senat, um Berlin attraktiv für Industrieunternehmen zu machen?
      • von Blaschnak
      • 01.07.2010 12:05 Uhr
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      • (3 Stimmen)
      Antwort auf Frontmotor vom 30.06.2010 13:41 Uhr

      Quatsch

      Berlin zu Industrialisieren ist Denken von so ungefähr 40 Jahren. Die gut bezahlten Arbeitsplätze liegen im Bereich der Dienstleistung. Banken, Finanzen, Bildung, Wissenschaften, Technologie. Das sind die CashCows heute. Wir brauchen doch nur in andere Hauptstädte der Welt schauen.
      Industriearbeitsplätze sind, wenn überhaupt, nur im Bereich der hoch innovativen Bereich für Berlin möglich. Solche Industriezentren wie Spandau zu Westberliner Zeiten sind doch nur geblieben weil es steuerliche Vorteile brachte die die BRD damals quasi finanziert hat. Einfach nur Maschinen zusammenschrauben ist doch in Deutschland viel zu teuer geworden, solange es nicht welche sind mit einem hohen Grad an Komplexität und Fertigungsgüte. Aber die holt man mal nicht eben aus der Westentasche. Die entstehen in langen Entwicklungsprozessen. Es gibt sie sicherlich in Berlin (im Bereich Eisenbahnfertigung fallen mir Bombardier und Stadler Pankow ein), aber ansonsten werden es vor allem kleine hochspezialisierte Unternehmen sein, die hier Industriearbeitsplätze schaffen. Die fallen nur keinem auf, weil der Markt nicht groß genug ist um 1.000 Menschen zu beschäftigen...
      • von macthepirat
      • 04.07.2010 18:09 Uhr
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      Antwort auf Blaschnak vom 01.07.2010 12:05 Uhr

      Das sie ja

      ein so großer Freund der Schließung von TXl sind...

      Was hielten sie denn von der Idee auf dem Gelände eine Fabrik für Elektro-Autos zu bauen? Inklusive Erprobungsgelände. Kapazität 1000 - 3000 Fahrzeuge im Jahr, für den Anfang. Würde grob über den Daumen zwischen 1000 und 2000 Arbeitsplätze schaffen, auch solche für einfache mechanische Tätigkeiten....

      Industrie ist durchaus möglich, man muß sie nur wollen. Und eines dürfen sie nicht vergessen: Nicht jeder Mensch ist zum Dienstleister geeignet, ist kommunikativ veranlagt... was wird aus denen?
      • von Blaschnak
      • 05.07.2010 08:32 Uhr
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      Antwort auf macthepirat vom 04.07.2010 18:09 Uhr

      @mac

      Moment, da haben Sie aber etwas missverstanden! Ich habe nie die Schließung als die einzig richtige Maßnahme tituliert! Ich habe nur gesagt, dass die Schließung von TXL bei gleichzeitigem Ausbau von SXF sinnvoll sein kann. Das heißt ja nur, wenn man es richtig macht, dass dann die Vorteile vermutlich die Nachteile überwiegen. Wie es tatsächlich ausgeht kann ja eh niemand vorhersagen...

      Und wenn die Nachfrage nach Elektroautos ein Werk in Belrin rechtfertigt, sich ein Unternehmen findet, dass dieses Risiko trägt und entsprechende Fachkräfte zu finden sind (was ich mal bezweifle, da Berlin keine typische Autobauerstadt ist) würde sicher nichts dagegen sprechen das Gelände so zu nutzen. Allerdings sehe ich schon wieder solche Probleme wie die Infrastruktur an entsprechenden Aufladestationen und Werkstätten, die das KnowHow haben an solchen Fahrzeugen eine HU durchzuführen. Ich denke Ihr Vorschlag wäre nur mit einer mittelfristigen Beteiligung Berlins an den Entwicklungs- und Infrastrukturkosten umsetzbar. Und selbst dann muss die Nachfrage stimmen (wobei das in der Berliner Innenstadt vllt. sogar möglich ist).
      Das nicht jeder der geborene Dienstleister (wobei ich da auch den handel dazuzähle) ist, ist mir schon klar. Einen Anteil von 15-20% Industriearbeitsplätze wird es wohl immer geben. Wobei es ja darauf ankommt welche Industriearbeitsplätze nachhaltig gesichert sind/werden können! Und an diesem Punkt kommt man an F+E nicht vorbei. Und das ist der Punkt der hohen Ertrag abwirft, indem die Angestellten dort ein hohes (i.S.v. überdurchschnittliches) Einkommen haben und Arbeitsplätze im Bereich Industrie erhalten können. Aber auch hier ist der wichtigste Punkt: Macht den Leuten klar, dass sie ein Leben lang dazulernen müssen, dann ist ihr Job am sichersten!
    • von uwemohrmann
    • 30.06.2010 13:54 Uhr
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    warum

    werden eigentlich die Ansiedlungen von Unternehmen, mit der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen immer so verschämt erwähnt? Das ist doch ein Grund zu Freude und des Lobes und müsste viel mehr herausgestellt werden.
      • von aepfelundbirnen
      • 30.06.2010 15:08 Uhr
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      Antwort auf uwemohrmann vom 30.06.2010 13:54 Uhr

      ... weil 'das auch gut so ist'!

      "Warum werden eigentlich die Ansiedlungen von Unternehmen, mit der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen immer so verschämt erwähnt?"

      Der Grund ist einfach lieber Herr Mohrmann:
      WEIL diese Ansiedlungen von Unternehmen z.B. aus Hamburg/Köln allzuoft mit offenbar notwendigen Subventionsgeldern getätigt werden, die ebenfalls aus (i.B.) Hamburg/Köln kommen.

      Jetzt zu sagen: 'Was nicht selbst wächst, nimmt man anderen weg, die Mittel dazu auch', das wäre zu platt, einige würden sagen zu offenbar, dennoch ist der volkswirtschaftliche Nutzen solcher Aktionen (selbst für Berlin) recht 'überschaubar'(freundlich ausgedrückt):

      Deswegen ist leicht einsehbar, dass Herr Wowereit an dieser Stelle seltenes und wohl auch notwendiges Taktgefühl beweist.

      Herzliche Grüße.
      • von Blaschnak
      • 01.07.2010 12:22 Uhr
        • Schlecht: 0
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      Antwort auf aepfelundbirnen vom 30.06.2010 15:08 Uhr

      @aepfelundbirnen

      Diese Behauptung hätt ich dann doch auch gern mal bewiesen oder vergleichen Sie nicht zufällig selbige in Ihrem Namen? ;-)
      • von aepfelundbirnen
      • 01.07.2010 17:31 Uhr
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      Antwort auf Blaschnak vom 01.07.2010 12:22 Uhr

      Bitte sehr...

      Bitte sehr... Man muss nur diese Zeitung lesen oder Google bedienen:

      http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/brandenburg-und-berlin-zahlen-die-meisten-subventionen/1152896.html

      Steht sonst auch anderswo, Einzelfälle sind wohldokumentiert, Berlins fehlende Fortschritte: Leider auch.

      Beste Grüße.
      • von Blaschnak
      • 01.07.2010 19:56 Uhr
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      Antwort auf aepfelundbirnen vom 01.07.2010 17:31 Uhr

      Naja

      Ganz so einfach ist es dann anscheinend doch nicht. Das Beispiel was Sie mir freundlicherweise brachten liefert u.a. folgendes Zitat:
      Dazu zählten etwa der öffentliche Personennahverkehr, der soziale Wohnungsbau sowie Krankenhäuser, Kindergärten, Theater und Museen.


      Ich denke da haben wir für Berlin schon mehr oder wneiger alle Subventionen aufgedeckt, oder?

      Aber ein Beweis für Ihre Behauptung "Berlin wirbt Unternehmen aus anderen Städten ab" ist das nicht.
      • von aepfelundbirnen
      • 01.07.2010 17:53 Uhr
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      • (0 Stimmen)
      Antwort auf Blaschnak vom 01.07.2010 12:22 Uhr

      Hier können Sie explizit nachlesen...

      Wie gerade schon gesagt, Sie müssen nur hinschauen, das Netz ist voll davon, genügend Informationen öffentlich zugänglich, Beispiele:

      Hauptstadt im Kaufrausch: Berlin bezahlt Unternehmen Millionen für den Umzug an die Spree. Finanziert wird das nicht nur von Bund und EU, sondern auch von den Bundesländern. Die haben mittlerweile genug und gehen auf die Barrikaden.

      http://www.stern.de/kultur/buecher/berlin-die-gekaufte-kultur-658701.html
      • von Blaschnak
      • 01.07.2010 20:11 Uhr
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      Antwort auf aepfelundbirnen vom 01.07.2010 17:53 Uhr

      Aha

      Na sehen Sie. Geht doch!

      Interessant auch der Fakt, dass die Kreativwirtschaft so viel in Berlin ausmacht... Und gegen eine "Anschubfinanzierung" ist doch nicht zwingend etwas einzuwenden, oder? ;-)
      Sonst jammern doch auch immer alle, dass die Politik zu wenig macht um den Arbeitsmarkt zu stimulieren. Ich würd ja mal infamerweise vermuten, dass es einfach nicht die Art von Jobs sind, die Sie gern hier hätten.^^
    • von struebchen
    • 30.06.2010 14:21 Uhr
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    • (7 Stimmen)

    Lieber Herr Wowereit...

    ...wie ist es möglich, dass im Berliner Schulgesetz keine verbindliche Pausenzeitenregelung für unsere Kinder existiert? Weder über deren angemessenen Dauer, noch über die Durchführung und Einhaltung der Pausenzeiten in den Schulen ist etwas im Berliner Schulgesetz zu finden. Led. zu der Art der Beaufsichtigung findet das Wort Pause in § 19 und oder § 51 Berliner Schulgesetz eine Erwähnung! Das muss verbindlich geändert werden, könnten Sie dafür bitte Sorge tragen? Mein Sohn hatte im nun vergangenen Schuljahr Pausenzeiten, die 15 Minuten zwei Mal täglich nicht überschritten, in dieser Zeit musste er aber auch in einem großen Schulgebäude seine Räume suchen und das im Alter von gerade mal 12 Jahren! Ich finde das skandalös und möchte darauf hinweisen, dass jede Gewerkschaft für ArbeitnehmeRinnen so etwas nicht dulden würde. Stellen Sie sich einmal vor, es wäre ihr Kind oder Sie müssten als Kind damit zu Recht kommen. Ich erwarte eine Änderung dieses eklatanten Missgeschicks.

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