Berlin : Lückenschluss in der Fußgängerzone

Jetzt ist wieder der Kunde gefragt: Heute eröffnen die Wilmersdorfer Arcaden als 57. Shoppingcenter Berlins

Heute um 8 Uhr öffnen die „Wilmersdorfer Arcaden“ mit 120 Läden in der Wilmersdorfer Straße/Ecke Schillerstraße – und damit geht eine lange Planung in der Charlottenburger Fußgängerzone zu Ende. Schon in den 90er Jahren hatte ein Investor das damalige Parkhausgelände bebauen wollen, doch das Projekt scheiterte. Erst die Firma MFI, die unter anderem schon die Spandau Arcaden betreibt, und ein kanadischer Geldgeber brachten wieder Leben auf die Brache.

Jetzt herrscht Optimismus: „Groß im Kommen“, heißt der Slogan von Centermanager Heiner Hutmacher. Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen (SPD) sagte bei einer Feier am Dienstagabend sogar, die Straße werde zum „einzigartigen Einkaufs- und Erlebniszentrum“ in Berlin. „Nirgendwo sonst gibt es diese Kombination von Fußgängerstraße, Einzelhandels- und Spezialgeschäften, Kaufhäusern und großen Einkaufsmärkten.“

Berlins 57. Shoppingcenter hat 25 000 Quadratmeter Verkaufsfläche auf drei Etagen und 300 Parkplätze in Dachgeschossen. Unter den Mietern sind Medimax, H & M, Kaiser’s, Plus, Alnatura, DM, Douglas, Hussel und Spiele Max. An den ersten vier Tagen ist bis 22 Uhr geöffnet. Am Sonntag verkaufen fast alle Läden in der ganzen Fußgängerzone von 13 bis 18 Uhr. Ab jetzt wollen sie regelmäßig am Freitag und Sonnabend bis 22 Uhr öffnen.

Das Centerdach ziert die Skulptur „Wilma“, die eine Frau mit Einkaufstüten darstellt. Sichtbar wird sie jede halbe Stunde: Dann rollt sie auf Schienen 30 Meter an der Dachkante entlang. CD

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