Razzia in Berlin : Polizei durchsucht Wohnung eines angeblichen Syrienkämpfers

Ein 28-jähriger Berlin posierte mit Waffen und wollte offenbar in Syrien kämpfen. Jetzt besuchte ihn die Polizei.

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Mitglieder eines Polizei-Sonderkommandos im Januar in Berlin (Archivbild).
Mitglieder eines Polizei-Sonderkommandos im Januar in Berlin (Archivbild).Foto: picture alliance / dpa

Beamte des Polizeilichen Staatsschutzes haben zusammen mit Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamtes Berlin am Donnerstagmorgen ab 6 Uhr zwei Wohnungen in Neukölln und Friedrichshain durchsucht.

Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hatte wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie unerlaubten Waffenbesitzes zwei Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt. Zuvor waren Bilder des 28-jährigen Tatverdächtigen bekannt geworden, die ihn mit verschiedenen Waffen zeigten.

Danach war offenbar auch ein echtes Sturmgewehr des Typs AK 47. Der Mann soll geäußert haben, in Syrien kämpfen zu wollen. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten Beweismittel wie Handys, Laptop, Datenträger, eine geladene Luftdruckwaffe sowie verschiedene Gegenstände, die unter die Verbotsbestimmungen des Waffengesetzes fallen dürften. (Tsp)

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