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S-Bahn Berlin-Charlottenburg : Geschubster Mann aus dem Koma erwacht

Der Mann, der am S-Bahnhof Charlottenburg einen Streit unter Fußballfans schlichten wollte und ins Gleisbett geschubst wurde, ist aus dem künstlichen Koma erwacht.

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Die S-Bahn in Berlin. (Symbolbild)
Die S-Bahn in Berlin. (Symbolbild)Foto: dpa

Er konnte nach Polizeiangaben aber noch nicht befragt werden. Der 35-Jährige war am Samstagabend auf dem S-Bahnhof Charlottenburg in das Gleis der S-Bahn geschubst worden, als er eine Schlägerei unter Fußballfans schlichten wollte. An der Schlägerei sollen 10 bis 15 Personen beteiligt gewesen sein. Zu diesem Zeitpunkt waren die Fans von Bayern und Hertha aus dem Olympiastadion auf dem Heimweg: Zwar konnte ein einfahrender Zug rechtzeitig bremsen, doch erlitt der Mann aus Schwedt nach Angaben der Polizei bei dem Sturz schwere Kopfverletzungen. Er wurde am Abend in ein künstliches Koma versetzt, aus dem er mittlerweile erwacht ist. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht nach Zeugen. Ob der Streitschlichter ebenfalls zu einer Gruppe Fußballfans gehörte, blieb unklar. Die Täter flüchteten. Bislang haben sich nur wenige Zeugen bei der Polizei gemeldet. Zwar gibt es Videokameras auf dem Bahnhof, diese haben dem Vernehmen nach die Tat selbst nicht aufgezeichnet.

Hinweise zu dieser Schlägerei nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Hauptbahnhof unter der Telefon 2062 29360 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei 0800 / 6 888 000) genutzt werden. Der S-Bahn-Verkehr war für etwa eine Stunde unterbrochen.

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