Auf die Straße für die saubere Stadt : Zum zweiten Mal ruft ,wirBerlin’ zum Aktionstag

Die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität hat sich die Arbeitsgruppe „wirBerlin“ zur Aufgabe gemacht. Sie organisiert ihren Aktionstag „Berlin – unsere saubere Stadt“ und ist Partner der Tagesspiegel-Aktion „Saubere Sache – ein Tag für meine Stadt“. Gemeinsam wollen sie am 15. September ein nachhaltiges Zeichen zur Verschönerung der Metropole setzen.

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Die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität hat sich die Arbeitsgruppe „wirBerlin“ zur Aufgabe gemacht. Sie organisiert ihren Aktionstag „Berlin – unsere saubere Stadt“ und ist Partner der Tagesspiegel-Aktion „Saubere Sache – ein Tag für meine Stadt“. Gemeinsam wollen sie am 15. September ein nachhaltiges Zeichen zur Verschönerung der Metropole setzen.

„wirBerlin“ ist vor zweieinhalb Jahren als Arbeitsgruppe „Gastfreundschaft“ der „Berliner Stadtgespräche“ entstanden. Diese von der Konrad-Adenauer-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung und der Stiftung Zukunft Berlin unterstützte Initiative setzt sich für bürgerschaftliche Mitverantwortung ein und will wichtige Themen im Sinne einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung aufgreifen und in die Öffentlichkeit tragen.

Inzwischen habe man sich in „wirBerlin“ umbenannt, weil dies besser zu den Schwerpunkten Verschönerung und Sauberkeit passt, sagt AG-Sprecherin Beate Ernst. „Wir wollen signalisieren, es geht um uns, wir sind alle betroffen.“ Man will die vielen bürgerschaftlichen Aktionsbündnisse in den Kiezen vernetzen, so Beate Ernst. Nur so könne man gemeinsame Strategien entwickeln und Bürger motivieren, sich einzubringen. Ein Beginn war die Initiative „Friedenau räumt auf“ im April vergangenen Jahres. Am 17. September 2011 folgte dann der erste Aktionstag „Berlin – unsere saubere Stadt“ mit 65 Einzelaktionen. Rund 23 Kubikmeter Kehrabfälle, 17 Kubikmeter Sperrmüll sowie 46 Autoreifen und diverser Elektroschrott konnten eingesammelt werden.

Für Beate Ernst, die sich als „interessierte, völlig unabhängige Bürgerin dieser Stadt“ bezeichnet, begann das Engagement mit dem Besuch von Veranstaltungen der „Stadtgespräche“. Heute gehört sie deren Lenkungsausschuss an, wo sie „die Interessen der Normalbürger“ vertritt. Aktiv wurde sie auch in der Arbeitsgruppe „Wasser“, wo sie sich um neue Gesprächsansätze zwischen unterschiedlichen Beteiligten bemühte. „Wissenschaftler, Politiker, Institutionen, alle sprechen eine eigene Sprache“, sagt Ernst. Hier gelte es, eine gemeinsame Basis zu finden.

Längst engagiert sich Beate Ernst – inzwischen als Sprecherin der Initiative – auch bei „wirBerlin“, um die Hauptstadt mithilfe ihrer Bürger zu verschönern. Dabei sollen die vernetzten Aktionen der Arbeitsgruppe und des Tagesspiegel am 15. September keine Eintagsfliege sein, darin sind sich beide Partner einig. Beate Ernst: „In dieser Stadt soll ein nachhaltiger Ruck passieren“.

Der Tagesspiegel arbeitet bei der Aktion „Saubere Sache – ein Tag für meine Stadt“ eng mit „wirBerlin“ zusammen, um gemeinsam möglichst viele Berliner für den 15. September zu mobilisieren. Gemeinsam wird unter anderem die Zusammenarbeit mit der Stadtreinigung koordiniert, die den Gruppierungen, die Grünflächen oder Plätze säubern wollen, „Kehrpakete“ mit Besen, Greifzangen und Handschuhen zur Verfügung stellen wird. Einen beständigen Austausch wird es auch bei den angemeldeten Aktionen geben, damit es sowohl unter www.wir-berlin.org als auch auf Tagesspiegel.de jederzeit einen vollständigen Überblick aller angemeldeten Aktionen gibt. Auskunft über „wirBerlin“ gibt es auch unter weise@wir-berlin.org Rainer W. During

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