Streit um Gehalt vor Gericht : Urteil im Prozess um Ex-BER-Chef vertagt

Am Donnerstag sollte eigentlich der Prozess enden, den der geschasste BER-Chef Rainer Schwarz gegen die Flughafengesellschaft angestrengt hatte - wegen der Fortzahlung seines Gehalts. Doch jetzt wurde das Urteil verschoben.

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Vor Gericht. Seit November läuft die Klage des ehemaligen Berliner Flughafenchef Rainer Schwarz um die Fortzahlung seines Gehalts bis 2016.
Vor Gericht. Seit November läuft die Klage des ehemaligen Berliner Flughafenchef Rainer Schwarz um die Fortzahlung seines Gehalts...Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Eine Klage am Flughafen BER ist durch einen Vergleich erledigt – die andere nicht. Am heutigen Donnerstag sollte im Verfahren um die Kündigung des damaligen Flughafenchefs Rainer Schwarz vor dem Berliner Landgericht das Urteil verkündet werden. Nun hat das Gericht einen Termin für eine weitere mündliche Verhandlung auf den 4. September festgelegt, nachdem es bisher nicht zu dem vom Richter angeregten Vergleich gekommen ist.

Schwarz fordert, dass seine Bezüge bis zum Ende des Vertrags 2016 weitergezahlt werden. Zuletzt hatte er jährlich 355 000 Euro sowie 178 000 Euro als Altersvorsorge erhalten. Er war Anfang 2013 zunächst freigestellt und dann im Juni entlassen worden. Eine weitere Verhandlungsrunde ist zudem erforderlich, weil der Flughafen eine weitere Kündigung nachgeschoben hat, zu der sich Schwarz noch nicht vor Gericht äußern konnte.

Ex-BER-Chef Rainer Schwarz - eine Karriere in Bildern
2005: Schwarz wird Chef der Berliner Flughäfen und bekommt dazu einen Bildband von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit geschenkt.Alle Bilder anzeigen
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15.01.2013 15:362005: Schwarz wird Chef der Berliner Flughäfen und bekommt dazu einen Bildband von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus...

Mit Air Berlin hat der Flughafen einen Vergleich geschossen. Beide Seiten einigten sich nach darauf, dass der Flughafenbetreiber seinem wichtigsten Kunden weniger als zwei Millionen Euro überweist. Gefordert hatte die Fluggesellschaft ursprünglich 48 Millionen. In der Schwebe ist dagegen weiter das Verfahren um die Kündigung der Architekten.

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