Streit um Grundstück in Berlin-Mitte : Keine Einigung um die Zukunft des Himmelbeets

Das Gartenprojekt "Himmelbeet" könnte für das Fußball-Kinder-Projekt "Amandla" weichen müssen. Ein Schlichtungsgespräch im Rathaus brachte keine Lösung.

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Müssen sie gehen? Noch ist die Zukunft des Himmelbeets unklar. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
Müssen sie gehen? Noch ist die Zukunft des Himmelbeets unklar.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Im Streit um den Erhalt des Urban-Gardening-Projekts Himmelbeet am Leopoldplatz in Wedding konnte bei einem Schlichtungsgespräch am Freitag im Rathaus Tiergarten keine Einigung erreicht werden. Wie berichtet, droht dem Garten-Projekt das Aus, weil der Bezirk dem Fußball-Kinder-Projekt Amandla die Fläche zur alleinigen Nutzung überlassen will. An dem Treffen hatten Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne), Bezirksstadtrat Carsten Spallek (CDU) und Vertreter beider Initiativen teilgenommen.

Es habe schlicht die Zeit gefehlt, sagte der Leiter des Büros des Bezirksbürgermeisters, Stefan Kuschel. „Der Bezirk will aber definitiv beide Projekte erhalten“, sagte er weiter. Felix Lodes, Geschäftsführer bei Himmelbeet, äußerte sich optimistisch: „Es waren konstruktive Gespräche, aber es ist ein komplexes Themenfeld.“ Er hofft nun auf ein weiteres Gespräch, das für Ende nächster Woche geplant ist.

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