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Übergriff in S-Bahn von Potsdam nach Berlin : Erfolgreiche Fahndung: S-Bahn-Schläger stellen sich

Letzte Woche schlug ein Trio in der S-Bahnlinie 7 einen Mann, der sie beim Zerkratzen der Scheiben beobachtet hatte. Nachdem die Polizei Bilder der Männer veröffentlichte, haben sie sich gestellt.

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Foto: dpa/Patrick Pleul

Die Bundespolizei hat am Dienstag Fotos von drei Männern veröffentlicht, die in der vergangenen Woche auf dem S-Bahnhof Griebnitzsee in Potsdam und in einer S-Bahn der Linie 7 randaliert und einen anderen Fahrgast geschlagen haben. Die Bilder stammen aus einer Überwachungskamera; die Bundespolizei erhoffte sich davon Hinweise auf die Täter. Jetzt gaben die Beamten bekannt: Alle drei Täter haben sich gestellt, innerhalb von 24 Stunden nach Beginn der Fahndung.

Ein Verdächtiger stellte sich noch am Dienstag

Einer der Männer, ein 21-jähriger Berliner, war bereits am Dienstag zur Polizei gegangen. Die beiden anderen, ein 18-Jähriger aus Falkensee und ein 19-jähriger Potsdamer, meldeten sich am Mittwochnachmittag.

Wie berichtet, hatte sich der Übergriff am Mittwoch vergangener Woche ereignet. Erst hatte das Trio um 22.20 Uhr einen Fahrkartenautomat auf dem S-Bahnhof Griebnitzsee demoliert, dann waren sie in eine S-Bahn Richtung Berlin gestiegen. Auf der Fahrt zerkratzten die Männer die Scheiben der Bahn.

Ein 29 Jahre alter Mann sprach das Trio daraufhin an. Er forderte, die Sachbeschädigungen sein zu lassen. Das reichte, um die Männer handgreiflich werden zu lassen. Einer nahm den 29-Jährigen in den Schwitzkasten, die anderen prügelten mit den Fäusten auf den Kopf ihres Opfers ein. Der 29-Jährige trug mehrere Blutergüsse davon. Am S-Bahnhof Charlottenburg waren die Schläger geflüchtet.

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