• Verkehrsausschuss in Berlin: In Köpenick halten erst 2027 Regionalzüge - frühestens

Verkehrsausschuss in Berlin : In Köpenick halten erst 2027 Regionalzüge - frühestens

Dafür ist in Karlshorst vielleicht noch nicht das letzte Wort gesprochen: Der Senat will sich dafür einsetzen, dass die Regionalbahnen RE 7 und RB 14 weiter am Bahnhof Karlshorst halten.

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Eine geschlossene Schranke am S-Bahnhof Karlshorst in Berlin.
Eine geschlossene Schranke am S-Bahnhof Karlshorst in Berlin.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Noch ist der letzte Zug nicht abgefahren. Der Senat führe weiter Gespräche mit der Deutschen Bahn, um den Stopp der Züge der Regionalbahnen RE 7 und RB 14 am Bahnhof Karlshorst zu erhalten. Dies teilte Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger Kirchner am Donnerstag im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses mit. Die Bahn will den Halt zum Fahrplanwechsel im Dezember aufgeben, weil die Züge dann – zusammen mit dem RE 1 – am neuen Regionalbahnsteig am Ostkreuz stoppen.

Karlshorst sei aber seit DDR-Zeiten baulich ein Provisorium geblieben, sagte Kirchner. Und ein Ausbau auf einen modernen Standard sei teuer. Der Senat habe die Bahn aufgefordert, die Kosten zu schätzen. Das Land setze sich dafür ein, die Züge in Karlshorst weiter halten zu lassen, bis der geplante Regionalbahnhof in Köpenick in Betrieb gehen könne.

Dort müssen die Fahrgäste aber noch jahrelang auf den ersten Zug warten. Frühestens 2027 soll der Bahnsteig nach den Plänen der Bahn fertig sein. Auch damit wolle sich der Senat nicht abfinden, sagte Kirchner. Gemeinsam mit Brandenburg und der Bahn arbeite man an einer „Priorisierungsliste“ bei Bauvorhaben. Mit 5500 prognostizierten Fahrgästen täglich gehöre Köpenick zu den dringenden Vorhaben.

Zusätzliche Stopps bringen Fahrgästen manchmal allerdings auch Nachteile: Um den Fahrplan einhalten zu können, fahren die Odeg-Züge der RE 2 (Wismar–Cottbus), die ab Dezember neu am Ostkreuz halten, ohne Stopp durch den Ostbahnhof.

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