Goethe-Institut : Goethe-Institut expandiert in Kaukasus-Region

Im kommenden Jahr werden neue Goethe-Zentren in Baku und Eriwan gegründet, kündigte Johannes Ebert, Generalsekretär des Instituts, heute in Berlin an. Sie sollen kreativen Austausch ermöglichen.

Baku, die aserbaidschanische Hauptstadt, bei Nacht. Hier will das Goethe-Institut eins von zwei neuen Zentren eröffnen.
Baku, die aserbaidschanische Hauptstadt, bei Nacht. Hier will das Goethe-Institut eins von zwei neuen Zentren eröffnen.Foto: dpa

Das Goethe-Institut will seine Kulturarbeit in der Kaukasus-Region verstärken. Im kommenden Jahr würden neue Goethe-Zentren in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku und der Hauptstadt Armeniens, Eriwan, gegründet, kündigte der Generalsekretär des Goethe-Instituts, Johannes Ebert, am Montag in Berlin an. Dafür habe der Bundestag für die nächsten drei Jahre insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Bislang ist das Goethe-Institut in Baku und Eriwan seit 1994 mit Sprachlernzentren präsent, die mit Lesesälen und Deutschkursen Informationen zur deutschen Sprache und Kultur anbieten und vom Goethe-Institut Georgien betreut werden. Die sogenannten Goethe-Zentren sind akkreditierte Kulturgesellschaften, die nach den Qualitätsstandards des Goethe-Instituts arbeiten.

„Mit unserer Programmarbeit wollen wir die Begegnung mit den Kulturschaffenden in Armenien und Aserbaidschan fördern und neue Freiräume des kreativen Austauschs ermöglichen“, sagte Ebert. Aber auch an anderen Stellen soll in Reaktion auf die aktuellen globalen Herausforderungen das Netzwerk der größten deutschen Kulturmittlerorganisation behutsam ausgebaut werden, wie Präsident Klaus-Dieter Lehman betonte.

Insgesamt betrug der Etat der Kultureinrichtung in diesem Jahr 396 Millionen Euro. Davon stammten 238 Millionen Euro aus dem Auswärtigen Amt. 137 Millionen Euro wurden durch Sprachkurse erwirtschaftet. Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik. Derzeit gibt es 159 Institute in 98 Ländern. (dpa)

1 Kommentar

Neuester Kommentar