Wettbewerb : Ein Ende für "The Italian Job"

Am Schluss der Filmkömödie "The Italian Job" hängen die Ganoven mit ihrem Bus und dem erbeuteten Gold über einem Abgrund. Das offene Ende ließ Fans 40 Jahre lang im Unklaren. In einem Wettbewerb wurde nun die beste Lösung der Situation gesucht - und gefunden.

London 40 Jahre haben Fans der Filmkomödie "The Italian Job - Charlie staubt Millionen ab" über das offene Ende diskutiert. Nun hat ein am Freitag veröffentlichter Wettbewerb der britischen Royal Society of Chemistry (RSC) unter 2000 Vorschlägen eine mögliche Lösung hervorgebracht.

Am Ende der britischen Komödie aus dem Jahr 1969 kommt die Räuberbande mit ihrem Bus von der Straße ab und am Rande einer Klippe zum Stehen - die Ganoven im vorderen Teil des Busses, ihr erbeutetes Gold im Heck, das über dem Abgrund hängt. Als Charlie Croker, gespielt von Michael Caine, nach hinten robbt, um an das Gold zu kommen, fängt der Bus gefährlich an zu kippen. In der letzten Filmszene sagt Croker: "Jungs, bleibt ruhig so stehen, ich habe eine tolle Idee!" Doch wie geht es weiter? Wie kommen die Jungs an das Gold, ohne abzustürzen?

Die Lösung kommt nun von IT-Manager John Godwin, der vorschlug, zunächst Luft aus den Vorderreifen zu lassen, um den Bus zu stabilisieren. Dann solle Croker, der eh schon im hinteren Teil ist, zur Gewichtsverlagerung den Tank leeren. Danach könne ein Mann den Bus verlassen und diesen so schwer mit Steinen beladen, dass das Gold aus dem hängenden Busteil geholt werden kann. "Godwin's Vorschlag ist genau die Art von praktischem Denken, wie Croker sie angewendet hätte", lobte RSC-Vorsitzender Richard Pike den Gewinner. (küs/dpa)

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