Abschied : Cherno Jobatey hört beim "Moma" auf

07.01.2013 15:49 Uhrvon
Hört nach 20 Jahren auf: Cherno Jobatey verlässt das ZDF-"Morgenmagazin" und wird Gesellschaftsreporter. Foto: ZDF
Hört nach 20 Jahren auf: Cherno Jobatey verlässt das ZDF-"Morgenmagazin" und wird Gesellschaftsreporter. - Foto: ZDF

Das ZDF-„Morgenmagazin“ bekommt einen neuen Moderator. Doch der Abschied von Jobatey verläuft etwas merkwürdig.

20 Jahre lang hat Cherno Jobatey die Zuschauer des ZDF-„Morgenmagazins“ („Moma“) in den ersten Stunden des Tages begleitet, jetzt hört der 51-Jährige als Moderator auf. Das ZDF bestätigte einen entsprechenden Bericht des „Spiegel“. Der Umstand des Abschieds mutet allerdings merkwürdig an, denn seine letzte Sendung präsentierte Jobatey bereits am 14. Dezember – ohne dass auf seinen Abschied hingewiesen wurde. „In der Redaktion gab es nach so vielen Jahren das Bedürfnis nach einem Wechsel“, sagte ein ZDF-Sprecher. Jobateys Nachfolger werde Mitri Sirin, 41, der bislang in der Frühschicht der Sendung zwischen 5 Uhr 30 und 7 Uhr zum Einsatz kam.

Jobatey, bereits zum Start des „Morgenmagazins“ 1992 dabei, begründet seinen Abschied im „Spiegel“ damit, „mal was anderes machen“ zu wollen. „Und es ist nach 20 Jahren auch ganz schön, morgens nicht mehr um vier Uhr aufstehen zu müssen.“ Ganz verschwinden wird Jobatey aus dem „Moma“ aber nicht. Künftig will er in einer Rubrik namens „Berlin privat“ als Gesellschaftsreporter aus Berlin berichten und Prominente in einem eher privaten Umfeld porträtieren. sop

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Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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