Apple präsentiert : iPhone 5: Das große Update

Apple stellt in San Francisco das iPhone 5 vor. Es ist leichter und dünner und entspricht im Wesentlichen den Erwartungen. Eine neue Vision bleibt Firmenchef Tim Cook aber schuldig.

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So sieht es aus, das mit Spannung erwartete iPhone5. Apple stellte es am Mittwoch in San Francisco erstmals der Öffentlichkeit vor.Weitere Bilder anzeigen
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13.09.2012 10:21So sieht es aus, das mit Spannung erwartete iPhone5. Apple stellte es am Mittwoch in San Francisco erstmals der Öffentlichkeit...

Der Applaus war höflich, aber nicht euphorisch. Apple, das wertvollste Unternehmen der Welt, hat am Mittwochabend in San Francisco das allseits erwartete iPhone 5 vorgestellt. Über Wochen wurde über Formen und Funktionen gerätselt, geisterten angebliche Produktbilder durch das Internet. Was Apples Marketing-Chef Phil Schiller den mehreren hundert Journalisten in den USA und den via Satellit in London zugeschalteten  200 europäischen Medienvertretern zeigte, entsprach im Wesentlichen den Erwartungen.

Das neue iPhone ist leichter und dünner,  das Display wurde etwas in die Länge gezogen, die Spracherkennung Siri kann nun das richtige Sushi-Restaurant zur richtigen Uhrzeit suchen und der schnelle Mobilfunkstandard LTE lässt die Daten noch schneller fließen. "Wir haben alle Aspekte des iPhones einem Update unterzogen", sagte Schiller bei der Präsentation, die mehr durch technische Funktionen als durch die sonst von Apple gewohnten Visionen geprägt war. 

"Wir wollten kein neues iPhone machen, sondern ein viel besseres", sagte Marketing-Mann Schiller. "Apple war niemals stärker", sagte Apple-Vorstandschef Tim Cook. Für ihn war es die erste Vorstellung eines neuen iPhones, die komplett in seinen Händen lag. Der Manager galt schon zu vor dem Tod von Steve Jobs im Oktober 2011 als das Zahlen-Genie im Hintergrund. Nur als Manager mit dem besonderen Erfindergen war Cook bislang nicht aufgefallen. Daran hat auch die Präsentation des iPhone 5 nichts geändert. 

Im Video: Das neue iPhone

In die Fußstapfen von Steve Jobs tritt so schon eher Amazon-Gründer Jeff Bezos. Wie früher der charismatische Apple-Gründer verband Bezos in der vergangenen Woche die Vorstellung des neuen Kindle-Fire-Tablets mit einer Erkenntnis. "Die Menschen wollen Dienste, keine Gadgets", sagte Bezos und präsentierte die neuen Tablets als besonders komfortable Ausgabegeräte für die Bücher, Filme und Songs aus dem Amazon-Universum.

Aber auch auf dem Smartphone-Markt kommen die Konkurrenten Apple immer näher. Das ebenfalls in der vergangenen Woche vorgestellte neue Nokia-Smartphone Lumia 920 mit dem neuen Windows-Phone-8-System verfügt über einen Bildschirm, der noch bei hellem Sonnenschein gut ablesbar ist und zudem mit Handschuhen bedient werden kann. 

Lesen Sie hier unseren Liveblog zur Präsentation des neuen iPhones

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