Apps über Donald Trump : Im Garten des Präsidenten

Warnung an Anleger, Hilfe zum Aggressionsabbau oder einfach nur Unterhaltung: die zehn schrägsten Apps über Donald Trump.

Sophie Krause
Bei „Donald Trumpet“ geht’s ans Toupet.
Bei „Donald Trumpet“ geht’s ans Toupet.Screenshot: Tsp

Frauen demonstrieren gegen ihn auf der Straße, Journalisten verzweifeln an seinen widersprüchlichen Aussagen. Doch das Internet feiert den 45. US-Präsidenten Donald Trump als Quelle der Inspiration. Ob Begeisterung, Verzweiflung oder Resignation die Entwickler dieser Apps trieben, ließ sich nicht abschließend klären. Eine Auswahl der zehn schrägsten Apps über Donald Trump ...

1. „Trigger Finance“ ist eine Art Trump-Frühwarnsystem. Die App beobachtet Aktienmärkte und Trumps Twitter-Account, auf dem er sich regelmäßig gegen alles und jeden auslässt. Das Programm schickt automatisch eine Warnung an Anleger, wenn Trump über ein Unternehmen twittert, an dem sie sich beteiligt haben – damit sie ihre Aktien abstoßen können, bevor der Kurs einbricht.

2. „#George Talks“ ist eine Augmented- Reality-App, die den US-Präsidenten George Washington zum Leben erweckt. Scannt man mit dem Smartphone Washingtons Bildnis von einer Ein-Dollar-Note, hält dieser dreidimensional und animiert eine ergreifende Rede, die die Amerikaner und Trump an die Werte der amerikanischen Verfassung erinnert. Wer keine Dollar-Note zur Hand hat, kann das Bild auch einfach im Internet suchen und vom Bildschirm einscannen.

3. „Boycott Trump“ ist die rebellische unter den Apps. Sie ruft Nutzer dazu auf, alle Unternehmen, an denen Trump direkt und indirekt beteiligt ist, zu boykottieren. Gibt man ein beliebiges Unternehmen ein, zeigt die App an, ob ein Zusammenhang mit Trump besteht. Auf der schwarzen Liste stehen unter anderem Amazon, die Fast-Food-Kette McDonald’s, der Schönheitswettbewerb „Miss USA“ und der US-Rapper Kanye West – also alles, was Spaß macht.

4. „Trump Yo’Self!“ verspricht Nutzern nicht weniger als: „Make your hair great again!“ Die App funktioniert so einfach, wie das Original aussieht. Man macht ein Selfie und bekommt ein blondes Toupet auf den Kopf gesetzt. Anschließend kann man das gute Stück nach Herzenslust verschieben, färben, spiegeln oder passende Augenbrauen hinzufügen – und anschließend bei Instagram hochladen.

5. „Trump’s Wall“ ist ein Spiel für Tetris-Fans. Weil freche Enten in Trumps Vorgarten ihr Geschäft verrichten, muss der Spieler eine Mauer bauen. Indem er Trump auf einem Kran hin und her schiebt, entscheidet er, wo Trump die Betonblöcke fallen lassen soll. Kracht die Mauer zusammen, ist das Spiel verloren.


Spiel für Tetris-Fans. Weil freche Enten in Trumps Vorgarten ihr Geschäft verrichten, muss der Spieler eine Mauer bauen.
Spiel für Tetris-Fans. Weil freche Enten in Trumps Vorgarten ihr Geschäft verrichten, muss der Spieler eine Mauer bauen.Screenshot: Tsp

6. Bei „Trump Card“ ist das politische Wissen der Nutzer gefragt. Die Quiz-App funktioniert nach dem Prinzip „Wer hat’s gesagt?“. Zur Auswahl stehen jeweils Trump und eine weitere bekannte Person. Beispiel: „Mexico – they’re taking our jobs, they’re taking our manufacturing, they’re taking our money.“ Na, wissen Sie es? Richtig.

7. „Trump Hunt“ ist ein klassisches jump-and run-Spiel mit simplem Design. Trump rennt als blonder Super Mario seinem Toupet hinterher und muss dabei Geldsäcke einsammeln. Der Spieler muss Trump lediglich davon abhalten, gegen Wände zu laufen. Das Spiel ist beim ersten Anlauf gar nicht so einfach.

8. „Donald Trumpet“ kennen einige Nutzer schon aus dem Netz. Mit einer Trompete bläst man Trump durch Antippen das Toupet vom Haupt. Je länger man beim Trompeten durchhält, desto mehr Punkte gibt es. Das Spiel ist eine nette Beschäftigungstherapie, baut allerdings mehr Aggressionen auf als ab.

9. Mit „Trump Tapper“ kann man die gewonnenen Aggressionen zum Glück wieder abbauen. Durch schnelles Tippen auf eine Trump-Figur sprudeln die Dollar-Noten. Ziel ist, so viel Dollar wie möglich pro Sekunde zu schaffen. Ehrgeizige entwickeln schnell eine Zwei-Finger-Technik.

10. „Make America Kittens Again“ versöhnt mit Trump und der Welt. Zwar handelt es sich nicht um eine App, sondern um ein Browser-Plugin, wodurch die Idee jedoch nicht an Charme verliert. Das Programm verwandelt Trump-Bilder im Netz in Katzenfotos. Plötzlich erscheinen Nachrichtenseiten wie Tagesspiegel.de voller Cat Content.

Alle Apps finden Sie im App Store.

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