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Berliner Stadtmagazine : "Zitty" und "Tip" sollen als eigenständige Titel erhalten bleiben

Nach dem Verkauf durch den Mehrheitseigentümer Raufeld Medien sollen die Redaktionen der beiden Berliner Stadtmagazine "Zitty" und "Tip" fusionieren. Ein Stellenabbau sei aber nicht geplant, betont Chefredakteur Stefan Tillmann.

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Die "Zitty" in Nöten
Die "Zitty" in NötenFoto: Repro

Die Berliner Stadtmagazine „Zitty“ und „Tip“ werden künftig von einer Gemeinschaftsredaktion produziert. Beide Titel arbeiten bereits in den Bereichen Anzeigen und Vermarktung zusammen, nun sollen Synergieeffekte auch bei der redaktionellen Arbeit genutzt werden, sagte Stefan Tillmann, der beide Magazine als Chefredakteur leitet. Er ist auch Geschäftsführer der neuen GCM - Go City Media GmbH ist, in der die Titel künftig erscheinen. „Arbeitsplätze werden im Zuge dieser Fusion aber nicht abgebaut“, versicherte Tillmann.

16 Redakteure bilden die Gemeinschaftsredaktion


Am Dienstagabend hatte der bisherige „Zitty“- und „Tip“-Mehrheitseigentümer Raufeld Medien mitgeteilt, 75 Prozent seiner Anteile an ein Konsortium aus Investoren und Privatpersonen zu verkaufen und sich aus dem operativen Verlagsgeschäft zurück zu ziehen. Rückwirkend zum 1. Januar würden die Zitty GmbH und Raufeld Verlag GmbH zur GCM - Go City Media GmbH fusionieren, in der beide Titel jetzt erscheinen. Neben Stefan Tillmann wird Robert Rischke Geschäftsführer der Gesellschaft. Raufeld Medien begründete den Verkauf damit, sich künftig mehr aufs Agenturgeschäft vor allem im Bereich Content-Marketing konzentrieren zu wollen. Der Verlag behält aber einen Anteil von 25 Prozent.

"Zitty" und "tip" sollen als eigenständige Titel erhalten bleiben


16 festangestellte Redakteure bilden die neue „Zitty“- und „Tip“-Gemeinschaftsredaktion. „Beide Titel werden als eigenständige Magazine erhalten bleiben und ihr Profil beibehalten“, versicherte Tilmann. Die Redaktion soll so organisiert werden, dass neben der Heftproduktion Kapazitäten frei werden, um neue Geschäftsfelder zu erschließen, vor allem im Online-Bereich. Dazu gehöre auch ein Ausbau des interaktiven Stadtplans Go.Berlin.
Die bisherigen Chefredakteurinnen Stefanie Dörre („Tip“) und Lydia Brakebusch („Zitty“) bleiben Mitglieder der Chefredaktion und betreuen weiter die Produktion der beiden Magazine.

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