Debatten-Magazin : Ringier verkauft "Cicero" und "Monopol"

Der Schweizer Verlag Ringier zieht sich aus Deutschland zurück und trennt sich vom Debatten-Magazin "Cicero" und dem Kunstheft "Monopol".

Die Redaktion des Politikmagazins "Cicero"
Die Redaktion des Politikmagazins "Cicero"Foto: picture alliance / dpa

"Cicero"-Chef Christoph Schwennicke und sein Vize Alexander Marguier übernehmen, bekommen aber noch Starthilfe vom Schweizer Konzern. In der Verlagsmitteilung begründet Ringier den Verkauf ungewöhnlich offen und schreibt, dass es nicht gelungen sei, die deutschen Magazine "wirtschaftlich profitabel zu betreiben". Schwennicke hatte 2012 die Leitung von "Cicero" übernommen.
Bevor die beiden Journalisten im Mai übernehmen, baut Ringier seinen Deutschlandableger zurück und schrumpft die Redaktionen: Holger Liebs, Chefredakteur "Monopol", und Anne Sasse, Geschäftsführerin von der Ringier Deutschland, müssen gehen. In den Redaktionen sind betriebsbedingte Kündigungen geplant, die Ringier "mit fairen Abfindungsangeboten sozial abzufedern" will. Tsp

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