Medien : Die Suche hat ein Ende

jbh

Peter Christ wird zum 1. April 2002 neuer Chefredakteur der "Stuttgarter Zeitung" (verkaufte Auflage 150 000). Er gibt dafür die Chefredaktion der "Sächsischen Zeitung" ab. Damit kann Uwe Vorkötter, seit 1995 Chefredakteur der "Stuttgarter Zeitung", demnächst sein Amt als Chefredakteur der "Berliner Zeitung" antreten (wir berichteten). Dass diese Wechsel stattfinden können, darüber wird sich der Verlag Gruner + Jahr nicht nur grämen. Gruner + Jahr gibt sowohl die "Berliner Zeitung" als auch die "Sächsische Zeitung" heraus. Die Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft Eberle GmbH & Co. wollte Vorkötter erst dann nach Berlin ziehen lassen, sobald die Nachfolge Vorkötters geregelt ist.

Nach Angaben des Stuttgarter Verlagshauses geht der 47-jährige Vorkötter zum 31. Dezember dieses Jahres, Christ kommt am 1. April 2002 nach Stuttgart. Die beiden stellvertretenden Chefredakteure der "Stuttgarter Zeitung", Martin Hohnecker und Joachim Wortmann, übernehmen interimistisch die Chefredaktion.

Der 53-jährige Christ zähle zu den erfahrensten Chefredakteuren in Deutschland, hieß es. Er gehöre zu jener Gruppe renommierter Journalisten, die ihr Handwerk bei der "Stuttgarter Zeitung" gelernt hätten. Bereits zu Beginn seiner journalistischen Karriere, 1976, hat Peter Christ dort gearbeitet. Vom "Manager Magazin" ging Christ 1979 zur Wochenzeitung "Die Zeit", die er 1992 als Ressortleiter verließ, um die Chefredaktion des "Manager Magazins" zu übernehmen. Von 1995 an leitete er die "Badische Zeitung", arbeitete 1998 als Chefreporter für "Die Woche". Die Leitung der "Sächsischen Zeitung" in Dresden übernahm der Journalist 1999. Bei der "Sächsischen Zeitung" (verkaufte Auflage 337 000) soll "baldmöglichst" ein Nachfolger für Christ bekannt gegeben werden.

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