Gebühren : SWR-Experte: Erstmal rechnen nach Mehreinnahmen des Rundfunkbeitrags

SWR-Justiziar Hermann Eicher, einer der Väter des Rundfunkbeitrags, hat trotz Mehreinnahmen in Milliardenhöhe vor überhöhten Erwartungen gewarnt

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Bitte zahlen: Der "Beitragsservice"
Bitte zahlen: Der "Beitragsservice"Foto: dpa

„Man sollte denjenigen keinen Glauben schenken, die „das Geld auf den Bäumen wachsen“ sehen und glauben, man könne sich nun alle medienpolitischen Wünsche auf einmal erfüllen“, sagte Eicher der Deutschen Presse-Agentur.

Er schlug vor, zunächst die Expertenkommission KEF rechnen zu lassen. Das Gremium legt 2016 einen Bericht vor. Der Rundfunkbeitrag von ARD, ZDF und Deutschlandradio bringt von 2013 bis 2016 etwa 1,5 Milliarden Euro
mehr ein als erwartet. Zum 1. April (Mittwoch) sinkt er um 48 Cent im Monat. Die Ministerpräsidenten wollen unter anderem weniger Werbung, einen Ausgleich für Benachteiligte und eine weitere Senkung prüfen. dpa/Tsp

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