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Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien : Eine Zukunft für „Impulse“

03.01.2013 17:06 Uhrvon
Nikolaus Förster steht seit 2009 an der Spitze von "Impulse". Nun will er das Magazin vom Verlag Gruner + Jahr übernehmen.Bild vergrößern
Nikolaus Förster steht seit 2009 an der Spitze von "Impulse". Nun will er das Magazin vom Verlag Gruner + Jahr übernehmen. - Foto: FTD

Nach dem Aus für die "FTD" gibt es Hoffnung für die Wirtschaftsmagazine aus dem Verlag Gruner + Jahr. Chefredakteur Nikolaus Förster will "Impulse" selbst übernehmen. Schon nächste Woche könnte das Geschäft zum Abschluss kommen.

Für einige Mitarbeiter der Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien startet das Jahr mit einer guten Nachricht: Das Magazin „Impulse“ wird fortgeführt. Chefredakteur Nikolaus Förster will den Titel offenbar im Zuge eines Management-Buy-outs von G+ J übernehmen, schon nächste Woche könnte das Geschäft zum Abschluss kommen, heißt es aus Kreisen des Hamburger Verlags.

Mitte November hatte Gruner + Jahr angekündigt, sich aus finanziellen Gründen von seinen Wirtschaftsmedien – mit Ausnahme des Monatstitels „Capital“ – trennen zu wollen. Die „Financial Times Deutschland“ wurde am 7. Dezember eingestellt, das gleiche Schicksal drohte auch den Magazinen „Impulse“ und „Börse Online“, falls bis Ende Januar kein Käufer gefunden werden sollte.

Im Fall von „Impulse“ sieht es nun gut aus. Zwar wollten sich weder G+J noch Förster zu den Verhandlungen äußern, doch aus Kreisen des Verlags heißt es, dass rund 15 Redakteure aus dem bisherigen „Impulse“-Team übernommen werden sollen, insgesamt soll die Redaktion wohl aus rund 30 Mitarbeitern bestehen. Derzeit verkauft „Impulse“ monatlich rund 81 000 Exemplare (IVW, 4. Quartal 2012).

Bei „Börse Online“ verlaufen die Verhandlungen zäher. Auch hier ist Chefredakteurin Stefanie Burgmaier an einem Management-Buy-out interessiert, doch gibt es offenbar auch einen externen Bewerber um den wöchentlich erscheinenden Titel (58 000 Exemplare). Bis Ende des Monats bleibt Zeit, einen Käufer zu finden – und Arbeitsplätze zu sichern.

Mit der Einstellung der „FTD“ verlieren bereits 364 Mitarbeiter ihren Job. In der kommenden Woche will der Betriebsrat die Abfindungsverhandlungen mit der Verlagsgeschäftsführung fortsetzen, beschlossen wurde bislang die Gründung einer Transferagentur, mit deren Hilfe sich die Angestellten fortbilden und neu orientieren sollen.

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