iPhone 6 : Der Hype um das Apple-Smartphone geht weiter

Die Gerüchteküche brodelt wieder. Kein anderes Technikprodukt bewegt die Medien so wie Apples Smartphone. In vier Wochen wird voraussichtlich das iPhone 6 vorgestellt.

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Fast drei Jahre nach dem Tod von Apple-Gründer Steve Jobs ist der Hype um das iPhone ungebrochen. Derzeit überbieten sich die Medien mit Spekulationen zum iPhone 6.
Fast drei Jahre nach dem Tod von Apple-Gründer Steve Jobs ist der Hype um das iPhone ungebrochen. Derzeit überbieten sich die...Foto: dpa

In genau vier Wochen wird voraussichtlich das neue iPhone vorgestellt. Am Dienstag, den 9. September, soll die Präsentation von Apples neuem Smartphone-Flaggschiff stattfinden, wird gemunkelt. Doch obwohl noch nicht einmal die Einladungen zu diesem Event verschickt wurden, überbieten sich die Medien mit ihren Spekulationen über die Eigenschaften des iPhone 6. Auch drei Jahre nach dem Tod von Apple-Gründer Steve Jobs im Oktober 2011 heizt das iPhone wie kein anderes technisches Gerät die Fantasie sowohl der Medienmacher als auch des Publikums an.
Bereits seit Wochen wird auf den Technikseiten des Web über neue Spezifikationen spekuliert. Inzwischen sorgt auch die General-Interest-Presse dafür, dass die Gerüchteküche weiterbrodelt. Von Nachrichtensendern wie n-tv und N24 über Boulevardmedien wie „Bild“ bis zu regionalen Zeitungen wie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ oder dem „Hamburger Abendblatt“ will niemand auf die Klicks des Internetpublikums verzichten.

Dabei hält sich Apple selbst absolut bedeckt. Die Geheimhaltung gehört zum Kult um das iPhone genauso dazu wie die mit Spannung erwartete Präsentation von „The Next Big Thing“ auf den Apple-Veranstaltungen. Tatsächlich scheint es aber um diese Geheimhaltung nicht so weit her zu sein. In jüngster Vergangenheit erwiesen sich die meisten Spekulationen, die kurz vor der Präsentation eines neues iPhone durch das Internet und den Blätterwald geisterten, als erstaunlich zutreffend. Und auch dieses Mal sind die Angaben zum Aussehen und den Funktionen des nächsten iPhone äußerst präzise. So soll es zum zweiten Mal nach der Vorstellung des iPhone 5S und der bunten iPhones 5C erneut zwei Versionen geben. In beiden Fällen wird das Display des Apple-Handys deutlich größer werden. Eine Variante soll einen 4,7-Zoll-Bildschirm erhalten – derzeit hat das Smartphone eine Diagonale von vier Zoll. Das Display der zweiten Variante könnte sogar 5,5 Zoll groß sein, also noch größer als das Display des Samsung Galaxy S5, das 5,1 Zoll misst. Zudem wird der Bildschirm der beiden erwarteten neuen iPhones nicht nur größer, sondern durch den Einsatz einer neuen Glassorte namens Saphir noch kratzfester sein, wird spekuliert. Auch sonst könnte sich das Aussehen radikal ändern. Im Internet sind Fotos aufgetaucht, die die beiden erwarteten iPhone-Typen mit abgerundeten weichen Kanten an der Unterseite zeigen, so wie man sie bereits vom iPad Air kennt.

iPhone 6: Woher stammen die präzisen Information

Doch wie gelangen diese Informationen in Umlauf? Immer häufiger handelt es sich um asiatische Quellen. Damit die Marketingmaschine rund um das iPhone funktionieren kann, müssen neben den direkten Zulieferern, die technische Komponenten für das iPhone selbst beisteuern, auch andere Mitglieder der Verwertungskette über wichtige Eigenschaften des neuen Produkts informiert werden. Die Hersteller beispielsweise von Handy- Schalen benötigen für die Vorbereitung die genauen Abmessungen. Ändern sich technische Parameter oder wird wie beim iPhone 5 mit dem Lightning-Stecker ein komplett neuer Anschlusstyp eingeführt, müssen ebenfalls zahlreiche Lieferanten eingeweiht werden. Und mit jedem neuen Unternehmen steigt die Zahl potenzieller undichter Stellen.

Auch das Interesse von Apple, den Hype um das iPhone hochzuhalten, darf nicht vergessen werden. Jeder neue Bericht treibt den Aktienkurs, der seit einigen Monaten ohnehin nur eine Richtung zu kennen scheint, weiter nach oben. Geheimnisse können dabei durchaus hilfreich sein, wenn sie sich am Ende als wahr herausstellen.

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