Der Deutsche Presserat hat mehr als 150 Beschwerden über Medienberichte zur Loveparade-Tragödie in Duisburg erhalten. Rund 90 Prozent davon seien über das Internet eingegangen, was auch die relativ hohe Zahl erkläre, sagte Ella Wassink, die Sprecherin des Selbstkontrollorgans der Presse. Nach ihren Angaben richten sich alle Beschwerden bis auf drei gegen die „Bild“-Zeitung und Bild.de. Kritisiert wird vor allem die Veröffentlichung von Fotos eingekesselter Menschen und von Opfern, die als unangemessen sensationell und als Verstoß gegen Persönlichkeitsrechte empfunden würden. Ein Sprecher des Springer-Verlages sagte dazu, „Bild“ habe wie alle Medien „angemessen und verhältnismäßig über die tragischen, schockierenden Ereignisse während der Loveparade“ berichtet. dpa/Tsp
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3 Kommentare
Debatten
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Bestes Bild
Ich persönlich fand die Titelseite der Bild die beste die es zu diesem Thema gab.Die Enge, die Probleme, die Angst- alles war für den Betrachter spürbar. Danke Bild!
Kein Gruselfilm
Es handelt sich bei einer solchen Katastrophe allerdings nicht um einen Horrofilm, von dem man angenehmes gruseln erwartet.
Die Bild-Berichterstattung war, wie so oft, respekt- und würdelos, weshalb ich die Beschwerden gut nachvollziehen kann.
@ robert56
So, so, Sie fanden also die Bilder der BILD als das Beste, was es zum Unglück gab.Wenn Sie so sensationslüstern sind, dann tut es doch auch ein Splatter-Film aus der Videothek.
Es gibt nicht nur Persönlichkeitsrechte, sondern auch Moral und Menschlichkeit. Möchten Sie, dass man Sie im Unglück fotografiert und diese Fotos vermarktet?
Ich brauche keinen Online- Bildband vom Unglück in Duisburg.