Medien : Moritz Müller-Wirth: Von "FAZ" zu "Zeit"

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Als die "Berliner Seiten" der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" am 1. September 1999 erstmals erschienen, war Moritz Müller-Wirth bereits zwei Monate an Bord. Spätestens am 1. April dieses Jahres wird der Stellvertreter von Florian Illies die "Berliner Seiten" jedoch verlassen haben, um zur "Zeit" zu wechseln.

Wie Müller-Wirth am Montag bestätigte, hat er den Vertrag mit der Wochenzeitung am vergangenen Freitag unterschrieben. Demnach wird er ins Berliner Ressort "Leben" wechseln. "Ein genaues Stellenprofil" gebe es noch nicht, sagte Müller-Wirth. Seine Aufgabe werde darin bestehen, das Konzept der beiden vierfarbig gedruckten Teile "Leben" und "Reise" zu verfeinern und zu präzisieren. Sollten die beiden Ressorts unter einer gemeinsamen redaktionellen Leitung zusammengefasst werden, werde er jedoch diese Funktion übernehmen.

Vor seiner Zeit bei der "FAZ" war Müller-Wirth, 37, unter anderem bei "Spiegel" und "Focus" sowie stellvertretender Kultur-Chef des Tagesspiegel. Die neue Aufgabe beim "Leben" hoffe er, "so schnell wie möglich antreten zu können".

Die bisherigen Verantwortlichen des Berliner Ressorts, Christian Ankowitsch und Hanns-Bruno Kammertöns, sind von ihrem Amt enthoben. Die Veränderungen wollte "Zeit"-Chefredakteur Michael Naumann nicht kommentieren: "Zu Personalien nehmen wir grundsätzlich keine Stellung".

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