Quoten-Ranking der Dritten Programme : NDR und MDR vorn, RBB hinten

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) sieht sich 2015 wieder an der Spitze aller ARD-Anstalten. Das schafft der Vierländersender, indem er die Skalierung „Meistgesehenes Drittes Programm in Deutschland“ wählt.

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Publikumsmagnet beim NDR: Olli Dittrich, hier in der Comedy "Jennifer - Sehnsucht nach was Besseres"
Publikumsmagnet beim NDR: Olli Dittrich, hier in der Comedy "Jennifer - Sehnsucht nach was Besseres"Foto: NDR/Georges Pauly

Da liegt das NDR Fernsehen mit einem Marktanteil von 2,5 Prozent vorne.

Täglich schalteten deutschlandweit 7,33 Millionen Menschen das NDR-Programm ein, zum Beispiel die neue Mini-Serie "Jennifer" mit Olli Dittrich. Oder auch den "Tatortreiniger" mit Bjarne Mädel. Es habe somit zum 21. Mal in Folge die Führung gehalten, teilte der stolze Sender mit.

Hinter dem NDR Fernsehen folgen das WDR Fernsehen mit bundesweit 2,2 Prozent Marktanteil, das MDR Fernsehen mit 2,0 Prozent und das Fernsehen des Südwesrundfunks (1,8 Prozent). Das Bayerische Fernsehen hält bei einem bundesweiten Marktanteil von 1,7 Prozent, das Hessen-Fernsehen erreicht 1,2 Prozent, Schlusslicht ist das RBB Fernsehen mit 1,1 Prozent. Das Ranking der Dritten Programme ist für 2014 und 2015 identisch, wie die Zahlen der ARD-Medienforschung zeigen.

Legt man eine andere Messlatte an, nämlich jene, wie erfolgreich die Dritten in ihren jeweiligen Sendegebieten sind, dann ändert sich das Bild. Das MDR Fernsehen liegt danach und wie schon 2014 mit 9,0 Prozent Marktanteil weit vorne. Das NDR Fernsehen hält mit 7,8 Prozent (2014: 8,1 Prozent) den zweiten Platz, es folgen das Bayerische Fernsehen mit 7,5 Prozent (2014: 7,1 Prozent), das Hessen-Fernsehen mit 7,0 Prozent (2014: 6,6 Prozent), das SWR Fernsehen mit 6,9 Prozent (2014: 6,7 Prozent).

Das WDR-Fernsehen, immerhin veranstaltet von der größten ARD-Anstalt, hat mit 6,6 Prozent Marktanteil um 0,6 Prozentpunkte im Vergleich mit 2014 verloren. Das WDR Fernsehen steht jetzt auf dem vorletzten Platz, was Wunder, dass 2016 mit einer Programmreform bessere Werte angestrebt werden. Gute Tradition im Dritten-Ranking ist der letzte Platz des RBB Fernsehens (6,3 Prozent). 2014 waren es 6,2 Prozent.



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