Rundfunkgebühr : Sender sollen Erhöhung auf 21 Euro planen

ARD, ZDF und Deutschlandradio wollen die Bundesländer einem Zeitungsbericht zufolge zu einer schrittweisen Erhöhung der Rundfunkgebühr auf 21 Euro bis 2029 bewegen.

Heute schon gezahlt? Fast drei Millionen Personen sind befreit.
Heute schon gezahlt? Fast drei Millionen Personen sind befreit.Foto: Berg, dpa

Die öffentlich-rechtlichen Medien wollen mehr Geld. ARD, ZDF und Deutschlandradio werden im September den Bundesländern eine automatische Anpassung der Rundfunkbeiträge vorschlagen, durch welche die Gebühren schrittweise von heute 17,50 Euro auf 21 Euro im Jahr 2029 steigen sollen. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Die Bundesländer haben demgegenüber gefordert, die Beiträge bei 17 Euro 50 stabil zu halten. Die für die Ermittlung des Finanzbedarfs zuständige Kommission KEF hatte zuletzt sogar die Erwartung formuliert, die Beiträge um 30 Cent auf 17 Euro 20 zu senken.

Mehr Geld zum Sparen?

Die Anstalten begründen die Notwendigkeit einer Beitragserhöhung der Zeitung zufolge damit, dass andernfalls das Einsparvolumen von 2,2 Milliarden Euro bis 2024 nicht zu bewältigen sei. Bislang entscheidet die KEF über jede einzelne Gebührenanpassung, die jetzt geforderte automatische Erhöhung käme einem rigorosen Systemwechsel gleich und würde die KEF überflüssig machen. Tsp

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