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Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt ausgezeichnet : Grimme Online Award für Checkpoint

Am Abend wurden in Köln die Grimme Online Awards für die besten publizistischen Online-Angebote vergeben. Einer der Gewinner: Checkpoint, der tägliche Newsletter von Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt.

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Lorenz Maroldt,Tagesspiegel-Chefredakteur und Checkpoint-Macher
Lorenz Maroldt,Tagesspiegel-Chefredakteur und Checkpoint-MacherFoto: Mike Wolff

Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt: Einer der Gewinner des Grimme Online Award in der Kategorie „Information“ ist der Checkpoint, der tägliche Newsletter von Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt. "Innerhalb von wenigen Monaten hat sich "Checkpoint" zur Pflichtlektüre entwickelt", befand die Jury, auch über Berlins Grenzen hinweg.

In der digitalen Nachrichten-Flut werde der tägliche Newsletter für den Leser zum verlässlichen Ankerpunkt. Im Checkpoint kommentiert Maroldt süffig die Berliner Politik, legt sich mit Mächtigen an, gibt Tipps zum Tage und hält über aktuelle Entwicklungen in Berlin auf dem Laufenden. Mehr als 80.000 Abonnenten – nicht nur in Berlin – beweisen, dass dieser persönliche Newsletter einen Nerv trifft, so die Begründung in der Grimme-Nominierung. Werktäglich um sechs Uhr geht der neue Checkpoint, bei dem Stefanie Golla mitarbeitet, online.

25 Angebote waren für den Grimme Online Award nominiert, in vier Kategorien. In der Kategorie „Information“ wurden noch das Recherchebüro Correct!v und sein Projekt „MH 17 - die Suche nach der Wahrheit“ sowie das lokaljournalistische Projekt neukoellner.net aus Neukölln mit kleinen und großen Geschichten aus dem Berliner Bezirk ausgezeichnet. Berlin ist damit stark vertreten.
Weitere Gewinner: die interaktive dokumentarische Webserie „netwars / out of CTRL“ (Kategorie: Wissen und Bildung), "Hyperbole TV", die Video-Webdokumentation "Polar Sea 360°", das Webspecial „Mamour, mon amour" und die Schau "Monet und die Geburt des Impressionismus" (Kultur und Unterhaltung).

Der nicht dotierte Grimme Online Award zeichnet seit 2001 deutschsprachige Online-Angebote aus, die sich an die allgemeine Öffentlichkeit richten. Den Publikumspreis erhielt die YouTube-Reihe „Shore, Stein, Papier“, in der ein Ex-Junkie am Küchentisch Episoden aus seinem Leben als Süchtiger erzählt. In der Kategorie Spezial gab es dieses Jahr jedoch keine Preisträger. Dadurch ging der Astronaut Alexander Gerst leer aus - er war für seine Twitter- und Facebook-Beiträge aus dem Weltraum nominiert worden.

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