Tennisreporter-Legende : Gerd Szepanski gestorben

13.09.2012 00:00 Uhr

Mit seiner unverkennbaren Bass-Stimme hat Gerd Szepanski die Karrieren von von Steffi Graf und Boris Becker am Mikrofon begleitet. Jetzt ist er im Alter von 64 Jahren gestorben.

Der bekannte Sportjournalist und Tennis-Reporter Gerd Szepanski ist tot. Der Mann mit der unverkennbaren Bass-Stimme, der die Karrieren von Steffi Graf und Boris Becker am Mikrofon begleitete, starb nach Angaben seiner Familie am vergangenen Samstag im Alter von 64 Jahren in seinem Geburtsort Bad Malente. Szepanski hatte Schilddrüsenkrebs. Er wurde bereits
in aller Stille beigesetzt.

In seiner 40-jährigen Reporter-Laufbahn arbeitete der Tennis-Experte als freier Journalist für verschiedene Radio- und TV-Sender. Anfangs war der Schleswig-Holsteiner 17 Jahre für den NDR und die ARD tätig. Danach folgten Abstecher zu RTL und ZDF, ehe er seit 1999 die
Grand-Slam-Turniere dieser Welt für den Pay TV-Anbieter Premiere/Sky kommentierte.

Szepanskis erklärtes Lieblingsziel war immer Wimbledon. Aus dem Londoner Tennis-Mekka berichtete er seit 1978 fast ausnahmslos. Das Herrenfinale von Wimbledon 2011 zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal war sein letzter „Klassiker“. Szepanski hinterlässt seine Ehefrau
Petra in Malente und seine Tochter Sara in Göteborg. dpa

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Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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