Twitterschau #JeSuisNico : Nicolas Sarkozy - immer in der ersten Reihe

Nicolas Sarkozy, Ex-Präsident von Frankreich, steht einfach gerne im Rampenlicht. Auch auf der Gedenkveranstaltung für die Opfer der Attentate in der vergangenen Woche. Der Spott lässt nicht auf sich warten.

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#JeSuisNico. Immer vorne mit dabei.
#JeSuisNico. Immer vorne mit dabei.Foto: Twitter/screenshot

Nicolas Sarkozy hat ein ausgeprägtes Darstellungsbedürfnis, das ist bekannt. Und dass es so einen Menschen möglicherweise mehr schmerzt als andere, wenn er bei öffentlichen Anlässen nicht ganz vorne mit dabei ist, kann man sich vorstellen. Als am Sonntag viele Staats- und Regierungschefs in Paris vor dem Trauermarsch für die Opfer der Attentate in Frankreich hermarschierten, wäre er offenbar auch gerne in der ersten Reihe gestanden.

Nun ist er aber schon länger nicht mehr französischer Präsident, und Francois Hollande wollte seinen Vorgänger wohl auch nicht so gerne unterhaken. Da half auch die Anwesenheit von Carla Bruni, der Gattin Sarkozys nichts, um doch noch an der Spitze des Trauerzuges mitzulaufen. Sarkozy musste nach einem kurzen Ausflug in die erste Reihe wieder hinten einrücken. Schon zuvor hatte er beim Empfang im Élysée den Platz auf der Treppe neben Hollande auffällig lang nicht geräumt, was Beobachter amüsierte und zu immer neuen Ideen animierte, bei welchem Ereignis Nicolas Sarkozy sonst noch ganz vorne mit dabei sein wollte. Zu finden sind sie unter dem Hashtag #JeSuisCharlie und auf tumblr.

Der fünfte Beatle!

Sarko beim Fall der Berliner Mauer.

Oder bei der Konferenz von Jalta.

Vielleicht auch bei einem Ausflug nach Hollywood.

Überhaupt kommt "Sarko" den meisten wohl ziemlich überirdisch vor.

Mit dem Ballon D'Or hat es ja bekanntermaßen nicht geklappt.

Der Auftritt von Sarkozy ist wohl im wahrsten Sinne des Wortes in die Hose gegangen.

Aber vielleicht ist Nicolas Sarkozy einfach auch wirklich in anderen Kreisen unterwegs.

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