Vor T-Online und eBay : Mehr News aus dem Internet

04.07.2012 00:00 Uhrvon

Deutsche Zeitungen steigern ihre Onlinereichweite. Zwei Drittel der Jugendlichen lesen Nachrichten auf den Webseiten der Zeitungen.

An Zeitungen kommt auch in Zukunft niemand vorbei, so liest sich jedenfalls eine Untersuchung über die Nutzung von Zeitungswebseiten im Internet. Demnach erreichen die Webseiten von „Süddeutsche Zeitung“, „Bild“, aber auch des Tagesspiegels bereits knapp 40 Prozent der Deutschen. Wie die „Zeitungs Marketing Gesellschaft“ (ZMG) ermittelt hat, entspricht das 27,1 Millionen Unique Usern. Damit stellen die Zeitungen in ihrer Gesamtheit weiterhin das reichweitenstärkste Angebot im Internet – vor T-Online und eBay.

Für die Zukunft der Zeitungsverlage besonders wichtig aber ist die jüngere Zielgruppe. Bei den 14- bis 29-Jährigen ist die Reichweite auf 62,6 Prozent gestiegen.

Somit nutzen zwei Drittel der unter 30-jährigen Deutschen die Webseiten der Zeitungen. Diesen Trend hatte bereits die JIM-Studie 2011 (Jugend, Information, Multimedia) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest ermittelt. Demnach lesen über die Hälfte der 12- bis 19-Jährigen inzwischen Nachrichten auf den Zeitungswebseiten, Tendenz steigend. „Der Kernnutzen von Zeitungen bleibt auch im Internet erhalten“, wertet ZMG-Geschäftsführer Markus Ruppe die Zahlen. „Zeitungen setzen Themen, stoßen Diskussionen an und decken Missstände auf. Damit sind sie auch für ,Digital Natives‘ eine wesentliche Säule unserer Gesellschaft.“

Insgesamt haben die Onlineangebote der deutschen Tageszeitungen in allen Altersgruppen zugelegt. Die Zahl der Unique User stieg innerhalb des ersten Quartals um 1,6 Millionen, schreibt die Marketingeinrichtung unter Verweis auf die Erhebungen der „Arbeitsgemeinschaft Online Forschung“ (AGOF). Regionalzeitungen erreichen derzeit 19,6 Millionen Deutsche im Internet, umgerechnet sind das 27,9 Prozent der Gesamtbevölkerung. 15,2 Millionen lesen überregionale Zeitungen im Netz, und 14,8 Millionen nutzen die Seiten der Kaufzeitungen. sag

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Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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