Alice Weidel attackiert Kanzlerin : AfD-Spitzenkandidatin will Merkel vor Gericht sehen

Die AfD greift die Bundeskanzlerin massiv an - und will gegen Merkel nach ihrer Amtszeit wegen angeblicher Rechtsverstöße vorgehen.

Die Spitzenkandidatin der Partei Alternative für Deutschland (AfD) für die Bundestagswahl, Alice Weidel.
Die Spitzenkandidatin der Partei Alternative für Deutschland (AfD) für die Bundestagswahl, Alice Weidel.Foto: dpa

Die Spitzenkandidatin der AfD, Alice Weidel, will gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen Rechtsverstößen im Amt vorgehen. "Wir müssen uns mit den Rechtsbrüchen der Kanzlerin auseinandersetzen", sagte Weidel der "Passauer Neuen Presse". Merkel müsse "nach ihrer Amtszeit vor ein ordentliches Gericht gestellt werden".

In der Euro-Rettungspolitik und in der Flüchtlingskrise habe Merkel "gegen geltendes deutsches und europäisches Recht verstoßen", sagte die Politikerin der rechtspopulistischen AfD. "Dafür sollte sie sich vor einem Richter verantworten müssen." Die Kanzlerin habe ihre "rechtswidrige Flüchtlingspolitik ohne einen einzigen Bundestagsbeschluss vollziehen können", sagte Alice Weidel.

Einem Pressebericht zufolge gingen bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe seit Beginn der Flüchtlingskrise mehr als 1000 Strafanzeigen gegen Merkel ein. Eine Sprecherin der Behörde sagte demnach, diese hätten sich alle als haltlos erwiesen. (AFP)

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