Flüchtlinge und Einwanderung : CDU-Generalsekretär Tauber will 1000 Abschiebungen pro Tag

Die Länder müssen bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber mehr tun, fordert CDU-Generalsekretär Peter Tauber. Das Tragen einer Burka hält er für "gescheiterte Integration".

CDU-Generalsekretär Peter Tauber
CDU-Generalsekretär Peter TauberFoto: dpa/Michael Kappeler

Die Bundesländer müssen nach Ansicht von CDU-Generalsekretär Peter Tauber möglichst pro Tag 1000 abgelehnte Asylbewerber in ihre Heimatländer abschieben und damit deutlich mehr als bisher. "Im letzten Jahr traf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 600 Entscheidungen pro Tag, inzwischen sind wir bei über 2000", sagte Tauber der "Rheinischen Post".

Wenn nach den Erfahrungswerten im Schnitt jeder zweite Antrag auf Asyl negativ entschieden werde, "dann stehen die Länder in der Pflicht, täglich tausend abgelehnte Asylbewerber abzuschieben", sagte Tauber weiter. Dabei sei nicht der Bund gefordert. "Hier müssen Länder wie NRW und Rheinland-Pfalz deutlich nachlegen", sagte Tauber.

Tauber sprach auch über das Thema Integration und ein Burka-Verbot, wie es von der rheinland-pfälzischen CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner gefordert wird. "In unserer Gesellschaft muss keine Frau vor den Blicken der Männer geschützt werden", sagte Tauber. "Jede Burka ist ein Zeichen für eine gescheiterte Integration. Wir wollen das nicht." (Tsp)



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