Julia Klöckner : CDU-Vizechefin dringt auf Ergebnisse beim EU-Gipfel

Die Flüchtlingszahlen müssen spürbar reduziert werden - deshalb seien substanzielle Fortschritte beim nächsten EU-Gipfel nötig. Das fordert die rheinland-pfälzische Spitzenkandidatin Julia Klöckner.

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Die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, fordert vom nächsten EU-Gipfel einen klaren Zeitplan, um die Flüchtlingszahlen zu reduzieren.
Die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, fordert vom...Foto: Frederik von Erichsen/dpa

Die rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner dringt auf substanzielle Fortschritte in der Flüchtlingsfrage beim europäischen Gipfel in drei Wochen. "Es reicht nicht, noch einmal festzustellen, dass von den Hot Spots in Griechenland und Italien die meisten immer noch im Aufbau sind und einer irgendwie fertig", sagte Klöckner dem Tagesspiegel. "Da muss es einen klaren Zeitplan geben." Es werde "ganz wichtig sein, zu Ergebnissen zu kommen, die spürbar die Flüchtlingszahlen reduzieren werden".

Klöckner bekräftigte ihre Forderung, mit Griechenland, Italien und der Türkei bilateral zu verhandeln, falls eine von allen EU-Staaten getragene europäische Lösung nicht zustande kommt. Sie stellte sich aber zugleich erneut hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die CDU-Chefin sei gemeinsam mit CDU und CSU "der Motor bei der Bewältigung der Herausforderungen", sagte die stellvertretende CDU-Vorsitzende. "Ich wüsste gar nicht, wer anders als Angela Merkel das alles machen sollte - Herr Gabriel sicherlich nicht."

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