Umfrage zur Bundestagwahl : Abstand zwischen Union und SPD wächst

CDU und CSU bleiben in der Wählergunst klar vorn. Bei einer Emnid-Umfrage büßt die SPD bei der Sonntagsfrage leicht ein, während die Union stabil bleibt.

Weiter vorn bei den Wählen: Die Union mit Kanzlerin Angela Merkel
Weiter vorn bei den Wählen: Die Union mit Kanzlerin Angela MerkelFoto: Reuters/Stefanie Loos

Der Abstand zwischen Union und SPD in der Wählergunst ist einer Umfrage zufolge auf 15 Prozentpunkte gestiegen. Wenn am nächsten Sonntag ein neuer Bundestag gewählt werden würde, kämen CDU und CSU unverändert auf zusammen 39 Prozent, ergab der Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt.

Die SPD rutschte dieser Umfrage zufolge im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 24 Prozent ab. Drittstärkste Kraft wären die Linken mit 9 Prozent. Die Grünen könnten sich im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 8 Prozent verbessern. Die AfD käme demnach erneut auf 8 Prozent, die FDP unverändert auf 7 Prozent.

Der Umfrage nach räumen die Befragten der Union eine höhere Kompetenz bei den Themen Steuern und Innere Sicherheit ein als der SPD. Dagegen könnten die Sozialdemokraten beim Thema Sozialpolitik mehr punkten. Auf diesem Feld hielten die Befragten sie für kompetenter als die CDU/CSU.
Für den Sonntagstrend hat Emnid zwischen dem 16. und 21. Juni 1363 repräsentativ ausgewählte Menschen befragt. (dpa)

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