• Zweifel an Hillary Clinton: Linke Susan Sarandon äußert sich missverständlich zu Donald Trump

Zweifel an Hillary Clinton : Linke Susan Sarandon äußert sich missverständlich zu Donald Trump

Die linke Schauspielerin Susan Sarandon lehnt Hillary Clinton ab und unterstützt Bernie Sanders. Auf die Frage, ob sie am Ende Hillary wählen würde, um Trump zu verhindern, war sie sich nicht sicher.

US-Schauspielerin Susan Sarandon stellt dem Publikum den linken Kandidaten Bernie Sanders vor.
US-Schauspielerin Susan Sarandon stellt dem Publikum den linken Kandidaten Bernie Sanders vor.Foto: REUTERS

Die US-Schauspielerin und Bernie-Sanders-Unterstützerin Susan Sarandon ist sich offenbar nicht sicher, ob sie im Zweifel bei den Präsidentschaftswahlen auch die Demokratin Hillary Clinton unterstützen würde. Dem Sender MSNBC sagte die 69-Jährige, sie gehe davon aus, dass der US-Demokrat Sanders die Wähler dazu aufrufen würde, Clinton zu wählen, sollte er im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur unterliegen. Nach ihrem eigenen Votum für den Fall befragt, dass Clinton gegen den Republikaner Donald Trump antritt, sagte sie: "Ich weiß es nicht."

"Ich werde sehen, was passiert", sagte Sarandon und fügte nach dem sichtlichen Schock des Interviewers hinzu: "Wirklich." Sie glaube, dass es vielen Anhängern von Sanders so gehe, dass sie sich nicht überwinden könnten, für Clinton zu stimmen - auch wenn die frühere Außenministerin gegen den umstrittenen populistischen Geschäftsmann Trump antritt.

Das Interview gab die Schauspielerin und Oscarpreisträgerin dem US-Sender am Montag (Ortszeit), am Dienstag wies sie aber die Anschuldigungen zurück, sie würde Trump favorisieren. Es sei lächerlich, dass sie "jemals für Trump stimmen" würde, schrieb Sarandon im Internetdienst Twitter.

Sanders liegt im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten derzeit weit hinter seiner Herausforderin Clinton. Bei den Republikanern gilt Trump als Favorit. Er hatte in der Vergangenheit immer wieder mit abwertenden Äußerungen gegenüber Frauen, Mexikanern und Muslimen von sich reden gemacht. (AFP)

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