Alba empfängt Hagen : Nach dem Eurocup ist vor der Bundesliga

Nach einem erneuten Erfolg im Eurocup will Alba nun auch endlich in der Bundesliga überzeugen. Der Gegner Phoenix Hagen kommt da wie gelegen.

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Für Spielmacher Akpinar (links) und Trainer Caki (Mitte) zählt gegen Phoenix Hagen nur der Sieg.
Für Spielmacher Akpinar (links) und Trainer Caki (Mitte) zählt gegen Phoenix Hagen nur der Sieg.Foto: dpa/Pedersen

Vollkommen berauscht waren Alba Berlins Spieler nach dem dramatischen 124:115-Sieg nach zwei Verlängerungen gegen Lietuvos Vilnius. „Diese Momente sind das Geile am Basketball“, sagte Ismet Akpinar am Mittwochabend. „Mein Herz hätte das nicht länger mitgemacht.“ Dank des dritten Erfolgs im vierten Eurocup-Spiel können die Berliner wohl schon mit der nächsten Runde planen.
Trotz all der Glücksgefühle bremste allerdings auch Spielmacher Akpinar die Euphorie. „So traurig es auch ist, wir müssen das so schnell wie möglich abhaken“, betonte der 21-Jährige. „Wir müssen am Freitag wieder in der Liga gewinnen, wo wir ja zurzeit nicht ganz so gut stehen.“ Die Bundesliga-Saison verlief für Alba bisher tatsächlich sehr enttäuschend. Von sieben Spielen konnte die Mannschaft von Trainer Ahmet Caki nur drei gewinnen und liegt nur auf dem elften Tabellenplatz. Da passt es ganz gut, dass die Berliner am Freitag (20.30 Uhr/live auf Telekom Basketball) in der Arena am Ostbahnhof einen Gegner empfangen, der noch schlechter dasteht.

Hagen war bisher in allen Bundesligaspielen erfolglos

Der Tabellenletzte Phoenix Hagen hat bisher alle sieben Partien verloren. Außerdem wurden dem Klub von der Liga noch vier Minuspunkte aufgebrummt, weil Phoenix vor zwei Wochen einen Insolvenzantrag gestellt hatte. Der Spielbetrieb ist in Hagen derzeit aber gesichert.
Caki nimmt den Gegner dennoch nicht auf die leichte Schulter. So sehr Albas Trainer besonders die kämpferische Leistung seines Teams gegen die Litauer gefallen hat, er sah auch immer wieder Schwächephasen. „Wir sind noch lange nicht bei 100 Prozent“, sagte der Türke. „Wir müssen vor allem unser Zusammenspiel weiter steigern.“

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