Basketball-Eurocup : Alba Berlin will schlau aus dem Tief

Alba Berlin will die jüngsten zwei Niederlagen am Mittwochabend im Eurocup bei Reggio Emilia vergessen machen.

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Volle Konzentration. Jordan Taylor konnte bei der Niederlage in Oldenburg nicht überzeugen.
Volle Konzentration. Jordan Taylor konnte bei der Niederlage in Oldenburg nicht überzeugen.Foto: Imago/Burmann

Dass die Entwicklung einer neu formierten Mannschaft nie gleichmäßig positiv verläuft, haben die Verantwortlichen von Alba Berlin in der Vergangenheit immer wieder betont. „Es wird viele Aufs und Abs geben“, hat Geschäftsführer Marco Baldi vor dem Saisonstart prophezeit. Bis zur vergangenen Woche bestand die aktuelle Spielzeit für die Berliner fast ausschließlich aus Hochs, vor dem Eurocup-Auswärtsspiel am Mittwochabend bei GB Reggio Emilia (20.30 Uhr, Livestream auf www.rbb-online.de) steckt das Team von Trainer Sasa Obradovic aber im ersten kleinen Tief.

"Uns allen ist klar, dass wir klüger spielen müssen"

Die Berliner haben zuletzt zwei Mal verloren, erst am vergangenen Dienstag im Eurocup gegen Ludwigsburg und dann am Samstag in der Bundesliga in Oldenburg. Gegen Ludwigsburg ging Alba eine Halbzeit lang komplett unter, in Oldenburg präsentierten sich Obradovics Profis konzentrierter und engagierter. In der Schlussphase allerdings machten sie die entscheidenden Fehler, die zur Niederlage führten. „Uns allen ist klar, dass wir klüger spielen müssen als in der vergangenen Woche, um auswärts zu gewinnen“, sagt Obradovic.

Nach Ansicht des Serben ist Alba beim italienischen Vizemeister heute nur Außenseiter, trotz des 82:76-Siegs im Hinspiel vor sechs Wochen. „Uns bleibt nur zu versuchen, unseren Basketball zu spielen und dann zu schauen, was passiert“, sagt Obradovic. „Schon in Berlin mussten wir uns richtig strecken, um diesen erfahrenen Gegner zu schlagen.“ Auf Seiten der Berliner hingegen macht sich immer wieder bemerkbar, dass nur recht wenige Spieler über reichlich Erfahrung auf hohem Niveau verfügen. Spielmacher Jordan Taylor beispielsweise fiel 22 Sekunden vor der Schlusssirene gegen Oldenburg mit einem dummen Foul – seinem fünften – abseits des Balls auf, durch das Alba letztlich entscheidend ins Hintertreffen geriet.

Im Eurocup sollten sich die Berliner aber nach sechs von zehn Vorrundenspielen an die Spielweise gewöhnt haben. Die Chancen auf den Einzug in die Zwischenrunde stehen mit bislang vier Siegen und zwei Niederlagen weiterhin gut. In der nächsten Runde stünden Albas Mannschaft dann sechs weitere Partien zur Verfügung, um ihre Hochs zu stabilisieren und den Tiefs vorzubeugen.

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