Holger Geschwindner im Interview : "Wir erleben eine Basketball-Revolution"

Dirk Nowitzkis Mentor Holger Geschwindner glaubt, dass NBA-Superstar Stephen Curry den Basketball nachhaltig verändern wird.

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Holger Geschwindner, 70, war bei Olympia 1972 Kapitän des Basketball-Nationalteams. Der studierte Physiker und Mathematiker führte Dirk Nowitzki als Entdecker und Trainer mit unkonventionellen Methoden in die NBA.
Holger Geschwindner, 70, war bei Olympia 1972 Kapitän des Basketball-Nationalteams. Der studierte Physiker und Mathematiker führte...Foto: Imago/Camera4

Dirk Nowitzkis Mentor Holger Geschwindner glaubt, dass NBA-Superstar Stephen Curry den Basketball nachhaltig verändern wird. „Wir erleben eine Basketball-Revolution“, sagte der 70-Jährige dem Tagesspiegel. „Die Sportart hat sich in ihrer Geschichte schon sehr oft grundlegend geändert, zurzeit dreht sie sich wieder einmal um.“ Geschwindner ist großer Fan von Curry, der mit den Golden State Warriors einen NBA-Rekord von 73 Siegen in der regulären Saison aufgestellt hat: „Er prügelt den Ball nicht vor sich her oder zwingt ihn zu irgendetwas. Er tanzt mehr mit dem Ball.“ Viele Trainer seien durch die Spielweise der Warriors gezwungen, ihre Verteidigungsstrategien komplett zu ändern. „Wenn der Gegner mehr als 40 Prozent von der Dreierlinie trifft, kann ich dagegen aufstellen, wen ich will: Ich werde vermutlich verlieren“, sagte der Kapitän der deutschen Olympia-Mannschaft von 1972. Insgesamt zeigt Curry laut Geschwinder, dass „der Basketball im Wesenskern ein Angriffsspiel“ ist. „Für die Spieler der Zukunft heißt das: Wer nicht gescheit werfen kann, hat auf dem Spielfeld nichts mehr verloren“, sagte Geschwinder.

Das komplette Interview lesen Sie im E-Paper oder im gedruckten Tagesspiegel am Sonntag.

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