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Nach Sieg gegen die Gießen 46ers : Alba Berlin trifft in den Play-offs auf die Frankfurt Skyliners

Der Gegner von Alba Berlin in den Play-offs heißt Frankfurt Skyliners. Diese Gewissheit gab es nach dem Sieg der Berliner gegen die Gießen 46ers.

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Robert Lowery (re.) war Albas bester Korbjäger am Sonntag. Foto: imago/Camera 4
Robert Lowery (re.) war Albas bester Korbjäger am Sonntag.Foto: imago/Camera 4

Pünktlich zu den Play-offs in der Basketball-Bundesliga hat Sasa Obradovic seine gute Laune wieder gefunden. Sogar die eigentlich äußerst unerfreuliche Tatsache, dass sein Team am Sonntagnachmittag gegen die Gießen 46ers in eine unnötige Verlängerung musste, entlockte dem Coach von Alba Berlin einen kleinen Scherz. Die fünf Extra-Minuten seien gut für die Spielpraxis seiner Mannschaft gewesen, witzelte Obradovic, „das war alles schon seit einer Woche geplant“. Am Ende einer eher durchwachsenen Leistung der Berliner stand ein 91:81 (76:76, 36:28)-Sieg und der sechste Platz in der Abschluss-Tabelle der Bundesliga. Damit steht fest, dass Alba in der ersten Runde der nun beginnenden Play-offs auf die drittplatzierten Frankfurt Skyliners trifft. Der FC Bayern München rutschte am 34. und letzten Spieltag durch ein 84:88 in Oldenburg noch vom zweiten auf den vierten Platz ab. Der Mitteldeutsche BC steht als zweiter Absteiger neben den Crailsheim Merlins fest, Göttingen sicherte sich den Klassenerhalt.

„Wir müssen jetzt alles vergessen, all die Hochs und Tiefs in dieser Saison, die vielen Verletzungen“, sagte Obradovic. „Wir bekommen jetzt einen neuen Start.“ Am Dienstag wird der Serbe mit seinem Team in ein dreitägiges Kurz-Trainingslager nach Kienbaum fahren, um sich „physisch und vor allen Dingen mental“ auf die Play-offs vorzubereiten. Im ersten Spiel der „Best of five“-Viertelfinalserie tritt Alba dann am kommenden Samstag (7. Mai) zunächst in Frankfurt an. Am darauf folgenden Mittwoch (11. Mai) findet die zweite Partie in der Berliner Max-Schmeling-Halle statt. Die Arena am Ostbahnhof, in der die Berliner eigentlich ihre Heimspiele austragen, ist durch das Final-Four-Turnier der Basketball-Euroleague belegt.

Das Spiel gegen Gießen fasste die Saison der Berliner in kompakten 45 Spielminuten noch einmal gut zusammen: Alba führte vor 10.327 Zuschauern bereits mit 15 Punkten, verlor aber den Faden und musste in die Verlängerung. Dort ging den kampfstarken Gästen, die sich noch Hoffnung auf den achten Platz und die Play-off-Teilnahme gemacht hatten, aber die Kraft aus. Positiv auf Berliner Seite war die Leistung von Brandon Ashley, der 21-Jährige kam auf 15 Punkte und zwölf Rebounds. Bester Alba-Werfer war Robert Lowery mit 21 Zählern. Wie geplant Selbstvertrauen tanken konnten die Berliner durch den knappen Sieg über den Aufsteiger aber nicht.

In dieser Saison hat Alba Play-off-Gegner Frankfurt im Bundesliga-Auswärtsspiel und im Pokal-Halbfinale schon zwei Mal besiegt, das Heimspiel gegen die Skyliners ging allerdings am vergangenen Sonntag nach einer schlechten Leistung mit 64:80 zu verloren. „Dieses Spiel ist eine zusätzliche Motivation für uns“, sagte Albas Flügelspieler Niels Giffey. „Wir wissen jetzt, wie gut Frankfurt ist.“

Die Play-off-Paarungen im Überblick:

Bamberg (1) – Würzburg (8)

Oldenburg (2) – Ulm (7)

Frankfurt Skyliners (3) – Alba Berlin (6)

FC Bayern München (4) – Ludwigsburg (5)

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