Merics-Institut : Die China-Versteher aus Berlin

Das Merics-Institut füllt in Deutschland eine große Lücke – als erster Thinktank spürt es politischen, wirtschaftlichen und sozialen Themen im Reich der Mitte nach.

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Deutschland will die neue Supermacht besser verstehen. Foto: picture alliance / dpa
Deutschland will die neue Supermacht besser verstehen.Foto: picture alliance / dpa

Neulich hat Sebastian Heilmann die Teilnehmer des deutsch-chinesischen Wirtschaftsgipfels in Hamburg beeindruckt. Als über den aktuellen Reformprozess der chinesischen Regierung debattiert wurde, warf der Politikwissenschaftler plötzlich eine Zahl in die Runde. Sieben Jahre, sagte Sebastian Heilmann, werde die Umsetzung des Reformprozesses in China dauern. Manch einer hatte auf eine schnellere Implementierung gehofft und staunte. Später erklärte Heilmann: „Solche Dinge liest man nicht in der Zeitung, die liest man auch nicht in Dokumenten, sondern die hört man in China von den Leuten, die das umsetzen müssen.“ Gerade ist Heilmann wieder aus China zurückgekehrt, wo er am Rande der 4. Plenartagung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Gespräche führte. Für den Direktor des Berliner Mercator Institute for China Studies (Merics) zählt es zu seinen zentralen Aufgaben, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Themen im Reich der Mitte nachzuspüren....

Der vollständige Text erschien in der "Agenda" vom 28. Oktober 2014 - einer neuen Publikation des Tagesspiegels, die jeden Dienstag erscheint. Die aktuelle Ausgabe können Sie im E-Paper des Tagesspiegels lesen.

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