START-UP des Tages : Number26

Schluss mit Kontoformularen und Bankschaltern - Number26 holt das Girokonto per App aufs Smartphone. Und zwar sehr erfolgreich.

Sabine Hölper
number26
Die Number26 aus der VogelperspektiveFoto: promo

Als das FinTech-Unternehmen Number26 im Januar letzten Jahres an den Start ging, wusste die breite Masse kaum etwas mit dem Begriff anzufangen. Dass das heute anders ist, ist auch das Verdienst des von Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gegründeten Start-ups. Denn Number26 bietet an, was alle brauchen: ein Girokonto. Laut Stalf ist es „das Girokonto der Zukunft“, entwickelt für Smartphone-Nutzer. Die Eröffnung des Kontos dauert nur acht Minuten und erfolgt direkt am Mobiltelefon. Kontoführungsgebühren fallen nicht an, auch die Mastercard ist kostenfrei. Dafür ist der Sollzinssatz für den Dispokredit vergleichsweise hoch. In eineinhalb Jahren konnten die Berliner 200 000 Kunden gewinnen. Vor wenigen Tagen hat das Unternehmen 40 Millionen US-Dollar für die weitere Expansion eingesammelt.

Number26 im Steckbrief

Chefs: Valentin Stalf (30), Maximilian Tayenthal (35), Christian Rebernik (39)

Branche: Finanzen

Mitarbeiter: 140

Gründungsjahr: 2013

Firmensitz: Klosterstraße 62, Mitte

Internet: number26.eu

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben