START-UP des Tages : Projekt Samsen

Sonnenbrillen aus dem 3-D-Drucker? Das geht! Möglich macht es das Start-up "Projekt Samsen".

Sabine Hölper
Die Gründer des Unternehmens, Lea Huch und Christian Veith.
Die Gründer des Unternehmens, Lea Huch und Christian Veith.Foto: promo

Wenn ganze Autos aus dem 3-D-Drucker kommen, verwundert es nicht, dass auch Sonnenbrillen geprintet werden. 001 heißen die minimalistisch-modernen Brillen, die die Projekt-Samsen-Gründer Lea Huch und Christian Veith mit dem Drucker herstellen. Das Besondere an den Brillen ist, dass sie viel leichter sind als herkömmliche, außerdem sind sie flexibel genug, um sich an verschiedene Kopfbreiten anzupassen, ohne dabei Druckstellen zu hinterlassen. Und langlebiger seien die Produkte aus dem Drucker ebenfalls, sagt Lea Huch, die für ihr Projekt mehrfach ausgezeichnet wurde und für weitere Awards, etwa den Bundespreis Ecodesign, nominiert ist. Denn es gibt weder Schrauben, die man verlieren, noch ein Scharnier, das brechen könnte. Außerdem ist das Gestell aus Nylon besonders robust. Nach der ersten Kollektion von fünf Gestellen in sechs verschiedenen knalligen Farben gibt es seit Sommer 2016 eine weitere Kollektion. Die Brillen kosten 180 Euro und sind über den firmeneigenen Online-Shop sowie im ausgewählten stationären Fachhandel in Berlin und anderen deutschen Städten zu beziehen. Sogar ein Shop in den USA führt die Brillen made in Berlin.

Das Start-up im Steckbrief:

Chefs:  Lea Huch (27), Christian Veith (29)

Branche: Herstellung/ Handel

Mitarbeiter: keine

Gründungsjahr: 2015

Firmensitz: Feurigstraße 38, Schöneberg

Internet: www.projekt-samsen.de

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