Homophobie : Hitzlsperger: Schwule nur noch selten diskriminiert

Der Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger sieht große Fortschritte auf dem Weg gegen Diskriminierung von Lesben und Schwulen.

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger.
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger.Foto: dpa

Der frühere Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger (35) findet, dass schwule und lesbische Menschen in Deutschland inzwischen nur noch selten diskriminiert werden. „Ein paar Wenige gibt es noch, die öffentlich mit dummen, homophoben Sprüchen auffallen. Das sind Spinner, die in einer schrägen Filterblase gefangen sind“, sagte Hitzlsperger in einem Interview mit der „Zeit“.

"Ein großer Erfolg"

In der "Zeit" hatte er vor rund vier Jahren das erste Mal öffentlich über seine eigene Homosexualität gesprochen. Es habe sich seither vieles verbessert. „Vier Jahre später könnte ich nun heiraten oder Kinder adoptieren.“ Alle, die wie er öffentlich über das Thema gesprochen hätten, hätten dazu beigetragen, dass heute ein Großteil der deutschen Bevölkerung kein Problem mit Homosexuellen habe. „Das ist ein großer Erfolg“, sagte Hitzlsperger: „Nicht der Schwule ist doch heute die Randgruppe, sondern der, der über ihn lacht.“

(dpa)

Video
Thomas Hitzlsperger zu Homophobie im Fußball
Thomas Hitzlsperger zu Homophobie im Fußball
Mehr lesen? Jetzt gratis E-Paper testen!

4 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben