• Leute: Der türkische Popstar Tarkan als Homosexueller bezeichnet und weitere Promi-News

Welt : Leute: Der türkische Popstar Tarkan als Homosexueller bezeichnet und weitere Promi-News

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Den Machos im Land war Tarkan noch nie ganz geheuer. Der erfolgreichste Popstar der Türkei liebt laszive Bewegungen, trägt Make-Up und sucht immer wieder die Nähe von Männern: Seine Entlassung aus dem Wehrdienst feierte er im vergangenen Jahr mit Freunden in einem türkischen Bad. Erst vor kurzem wieder musste sich der Sänger deshalb gegen einen rechtsnationalistischen Politiker wehren, der ihn öffentlich als Homosexuellen bezeichnet und verspottet hatte. "Wenn ich schwul wäre, würde ich es schon sagen", erklärte Tarkan damals. Doch jetzt haben die Gerüchte neue Nahrung erhalten. Ein türkischer Fernsehsender und große Zeitungen des Landes veröffentlichten Fotos, die ihn nackt und in Umarmung mit anderen Männern zeigen. An sich sind die Fotos nicht skandalös, zumal sich türkische Männer im Alltag ständig abbusseln - wenn auch normalerweise im bekleideten Zustand. Auf einem der "Schock-Fotos", wie die Zeitungen die Aufnahmen nannten, sitzen Tarkan und ein unbekannter Freund nackt mit dem Rücken zur Kamera und unterhalten sich. Auf anderen ist zu sehen, wie der Star, nur mit einer knappen Badehose bekleidet, einen Schönling zärtlich in die Arme nimmt. Was bei anderen Prominenten ein harmloser Schnappschuss gewesen wäre, erhielt bei Tarkan durch die ohnehin vorhandenen Gerüchte über die sexuellen Vorlieben des Sängers in den Augen vieler Türken eine sehr eindeutige Bedeutung.

Tarkan selbst sieht sich als Opfer von Verschwörern und Erpressern: Er habe vor einiger Zeit eine US-Umzugsfirma damit beauftragt, einige seiner in einem Lager abgestellten Sachen in seine New Yorker Wohnung zu transportieren. Beim Transport seien persönliche Gegenstände gestohlen worden - darunter auch die Fotos.

Der Manager des Pop-Idols, Uygar Atas, gab zu Protokoll, Süleyman Sahin, Fahrer der Umzugsfirma habe versucht, Tarkan mit den Bildern zu erpressen. Er habe sich die Fotos unter den Nagel gerissen, um damit das große Geld zu machen: 250 000 Dollar habe Sahin zunächst verlangt, in einem zweiten Anlauf seien es dann nur noch 135 000 Dollar gewesen, doch Tarkan habe nicht gezahlt.

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