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Der Wert des Waldes : Preise haben sich verdoppelt

Michael Prinz zu Salm-Salm kritisiert die EZB und die deutschen Eliten wegen sorglosem Umgang mit Geld und den natürlichen Ressourcen.

Heike Jahberg
Michael Prinz zu Salm-Salm ist Vorsitzender des Verbandes Familienbetriebe Land und Forst.
Michael Prinz zu Salm-Salm ist Vorsitzender des Verbandes Familienbetriebe Land und Forst.Foto: Doris Spiekermann-Klaas

Die anhaltenden Niedrigzinsen und die Suche nach Anlagealternativen treiben den Preis für Wald und Land in die Höhe. „Die Preise für Wald haben sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt“, sagte Michael Prinz zu Salm-Salm dem Tagesspiegel in einem Interview. Salm-Salm leitet den Verband der „Familienbetriebe Land und Forsten“, der über 50 000 Wald- und Grundbesitzer vertritt. Dabei sind die Renditen, die der Wald abwirft, übersichtlich. „Bei einem Privatwald sind es knapp ein Prozent und in der Landwirtschaft kaum mehr“, betonte Salm-Salm, dessen Familie selbst Wald und ein Weingut besitzt. Schuld an dem steigenden Interesse ist die Zins- und Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die nach Meinung des Verbandsvorsitzenden eine „Katastrophe“ ist. Ein Nebeneffekt des „Irrsinns“ sei, dass Sachwerte teurer werden, auch Land und Forst. Das ausführliche Interview lesen Sie in der Dienstagausgabe.

 

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