
Wir haben keine Worte – oder sind sie wichtiger denn je? Wie Kulturschaffende auf den Ukraine-Krieg reagieren: ein Podium in der Berliner Akademie der Künste.

Wir haben keine Worte – oder sind sie wichtiger denn je? Wie Kulturschaffende auf den Ukraine-Krieg reagieren: ein Podium in der Berliner Akademie der Künste.

Sinfonie einer großen alten Stadt: Alexandre Koberidzes melancholischer Sommerfilm "Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?"

Bäume können die Rettung Afrikas sein. Der Agronom Tony Rinaudo fand heraus, wie sie am besten wachsen. Volker Schlöndorff begleitete ihn mit der Kamera.

Sie wollte sich nicht gegen Putin erklären und cancelte viele Auftritte. Nun sagt die Operndiva deutlichere Worte gegen den Krieg und betont allgemein ihre Distanz zu Putin.

Mit ihrem Film „Das Ereignis“ gewann die Französin Audrey Diwan in Venedig den Goldenen Löwen. Ein Sechziger-Jahre-Drama, das bis heute aktuell ist.

Ihre Homogenität ist phänomenal: Das Belcea Quartet begeistert im Berliner Boulez Saal mit Schubert und Brahms.

Derzeit ertappt man sich häufig bei kriegerischen Redewendungen. Und bei einigen Wörtern fällt es gar nicht mehr auf. Eine Analyse.

Gerade wird viel diskutiert, welche russischen Künstler noch aufführbar sind. Im Konzerthaus spielen Antoine Tamestit und Alexander Melnikov Schostakowitsch und Brahms.

Sergei Loznitsa ist gegen einen pauschalen Boykott russischer Filme. Jetzt hat die Ukrainische Filmakademie ihn ausgeschlossen - weil er sich als Kosmopolit bezeichne.

Die finnische Koproduktion „Abteil Nr. 6“ läuft nicht auf dem Filmfest Vilnius, beinahe auch nicht in Cinestar-Kinos. Sollten russische Filme jetzt boykottiert werden?
Sensationell: Die junge finnische Dirigentin Emilia Hoving springt beim Tourneekonzert des Radio-France-Orchesters ein - und begeistert in Berlin.

Stell dir vor, du begegnest deiner Mutter und ist sie ein achtjähriges Mädchen wie du: Céline Sciammas bezauberndes Kammerspiel "Petite Maman".

... und ignorierte es doch. Was wir aus Filmen über den Freiheitskampf der Ukrainer wissen können. Zwölf Empfehlungen der Redaktion

Beethovens Symphonien auf drei Instrumenten, verzaubernde Singer-Songwriter und geisterhaft entrückter Synthpop. Die aktuellen Lieblingsalben der Tagesspiegel-Kritiker:innen.

Furor und menschliches Maß: Verdis "Requiem" mit den Berliner Philharmonikern und dem Rundfunkchor Berlin unter Leitung von Daniel Barenboim.

Der von Lothar Schirmer herausgegebene Prachtband „Gemalte Tiere“ versammelt Meisterwerke aus sieben Jahrhunderten, mit Texten prominenter Autoren dazu.

Meisterregisseur Pedro Almodóvar verknüpft in seinem Frauendrama „Parallele Mütter“ eine Zufallsfreundschaft mit der spanischen Geschichte.

Festivals und Filmschaffende solidarisieren sich mit den Opfern von Putins Angriffskrieg. Russland wird boykottiert, auch russische Regisseure. Sanktioniert man so auch die Falschen?

Putin-Freund Valery Gergiev schweigt zum russischen Angriff auf die Ukraine. Nun hat der Maestro auch seinen Chefposten bei den Münchner Philharmonikern verloren.

Sängerin Chen Reiss spricht im Interview über die Schönheit ihrer Stimme, Mobbing gegen Mütter, wachsenden Antisemitismus und Fanny Hensels Lieder.

Die Berlinale bilanziert regen Publikumszuspruch. Trotz hoher Infektionszahlen konnten knapp halb so viele Tickets verkauft werden wie 2020.

Und was bleibt von den 72. Berliner Filmfestspielen? Magic Moments, coole Sprüche – und eine Gürteltasche. Die Berlinale von A bis Z.

Der trostlose Potsdamer Platz, das Festival in Streamingzeiten – und ein lau temperierter Wettbewerb: Bei der Berlinale muss sich einiges ändern. Ein Kommentar.

Eine Uhrenmacherin, eine gehörlose Boxerin – und der Blick von Jean-Luc Godard: die Filme im Encounters-Wettbewerb der Berlinale
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